Gymnasium Neue Nikolaschule Leipzig

Kurs - u. Klassenfahrten

Bericht zur Kursfahrt nach Rom

„Alea iacta est:Der Würfel ist gefallen“. Und er fiel auf Rom.
So oder so ähnlich dachten wir Schüler der Lateinkurse als uns Frau Gutschke und Herr Günzler
zu Beginn des Schuljahres das geplante Ziel für unsere Kursfahrt vorgestellt haben: Rom. Von
diesem besonderen Ort hatten wir bisher immer nur im Unterricht gehört, jedoch sind nur wenige
von uns schon einmal dort gewesen. Fast ein halbes Jahr hatten wir Zeit um uns auf das große
Abenteuer in den Süden und auch in die Zeit der Antike vorzubereiten. Probleme und Fragen, wie
das Gewicht des Handgepäcks, Zeit und Ort des Fluges, wurden beseitigt.
Und so haben sich die Lateiner am 4. April 2016 in aller Frühe auf dem Schulhof getroffen. Mit
Hand­ und Zusatzgepäck, ein paar Italienisch­ und Lateinkenntnisse inklusive, ging es los mit dem
Bus in Richtung Berlin. Nach dem Check­in und einer, mehr oder weniger langen, Wartepause hat
sich der Flieger dann zuversichtlich nach dem Motto „Alle Wege führen nach Rom“ in Bewegung
gesetzt. Am Nachmittag sind wir dann bei schönstem Sonnenschein und ungewohnt warmen
Temperaturen von 25°C in Rom angekommen. Na gut, In Rom ist an dieser Stelle etwas
übertrieben: Der Flughafen war wohl näher am Meer als an der Metropole selbst gelegen. Mit
einem Bus ging es dann zu unserem Campingplatz. Dort haben sich dann die zwei Kurse auf
kleine Bungalows aufgeteilt. Danach wurde ein abendlicher Rundgang mit unseren Tutoren Frau
Gutschke
und Herr Günzler, unterstützt durch Frau Dalitz unternommen. Schon zu diesem Zeitpunkt ist
bemerkbar geworden, dass uns die Lehrer viel Freiheit in Sachen „Freizeitgestaltung“ überlassen
haben. Wie es so schön heißt:“ Non scholae, sed vitae discimus: Nicht für die Schule, sondern für
das Leben lernen wir“. Und so durften wir nicht nur individuell unsere Nachmittage verbringen,
sondern mussten auch möglichst pünktlich an den vereinbarten Orten eintreffen. Dass dies nicht
immer fehlerlos über die Bühne ging, hat schon der erste Abend gezeigt. Es wurde in falsche
Busslinien eingestiegen, da die Nummern „601“ und „610“ nicht die selben waren, Haltestellen
wurden höflich ignoriert und manche von uns warteten sehnsüchtig, bis der Bus nach fast einer
Stunde Wartezeit überhaupt losfuhr.
Ein Leitsatz, der wohl auch das Motto der römischen Verkehrsbetriebe ist: „Errare humanum est:
Irren ist menschlich“.
In den nächsten Tagen hatten wir dann genug Zeit um die sagenumwobene Metropole zu
erkunden. An den Vormittagen zunächst erst einmal von der wissenschaftlichen Seite. In selbst
erarbeiteten Kurzvorträgen zu den bekanntesten römischen Sehenswürdigkeiten wurden die letzten
Lateinjahre noch einmal crash­cours­ähnlich wiederholt. Auch Museumsbesuche standen auf der
„To­Do­Liste“. Was man als Sechstklässler staunend im Lehrbuch betrachtete, stand urplötzlich
und in Lebensgröße vor einem. Diese vielen Eindrücke und Erlebnisse der lehrreichen Vormittage
konnten wir dann am Nachmittag in einer Pizzeria oder in einem der zahlreichen schattigen Parks
verarbeiten. Zu Einbruch der fiesen italienischen Kälte (ja, so etwas gibt es!) drehten wir dann der
Stadt den Rücken zu, denn es musste noch Abendessen auf dem Campingplatz gekocht werden. Da
die Bungalows ebenso „kreativ“ eingerichtet waren wie die Fahrpläne, schlossen sich unsere Kurse
zu kleinen Kochgemeinschaften zusammen. Auf das nächtliche „dolce vita“ muss an dieser Stelle
nicht weiter eingegangen werden:)
Am Donnerstag, ein Tag vor der Abreise, stand uns noch ein letztes großes Event bevor: Wir
mussten Italien verlassen. Letztenendes wurde die Grenze enttäuschend unspektakulär
überschritten. Nur ein Schild wies freundlich darauf hin, dass wir Lateiner uns jetzt in der
Vatikanstadt, der Stadt des Papstes, befanden. Der Prunk in den vatikanischen Museen und im
Petersdom war überwältigend, jedoch langweilten die zahlreichen vergoldeten Decken nach
einiger Zeit.
Der letzte Abend wurde dann durch die Geburtstagsfeier eines Lateiners und einer spendierten
Pizza seitens unserer Gruppenleiter gebührend gefeiert. Und so machten wir uns am nächsten Tag
wieder auf Richtung Germanien. Fast schon als halbe Römer kamen wir in Berlin-­Tegel wieder an:
von der römischen Sonne gekennzeichnet, 500 Bilder mehr auf der Speicherkarte und Nudeln im
Gepäck. Der treffendste Satz, der bei der Auswertung und Zusammenfassung dieser Kursfahrt fiel,
war: “Latein lebt!“. Dem ist auch nichts hinzuzufügen.

Clara Hilbert

    

  

 


 

Bericht zur Kursfahrt nach Amsterdam

Vom 04.04. bis 08.04.2016 waren die beiden Französischkurse der Klasse 11 von Frau Kind und Frau Witte zur Studien – bzw. Kursfahrt in Amsterdam. Herr Riede fuhr als 3. Betreuer mit. Nach einigem Hin und Her aufgrund des ehemaligen Reiseziels Brüssel und dessen Komplikationen (terroristische Anschläge am Flughafen und U-Bahn) entschied man sich für die holländische Hauptstadt.

Treff war am Montag, dem 04.04. am Gymnasium Neue Nikolaischule. Als alle ihren Platz im Bus gefunden hatten fuhren wir los Richtung Niederlande. Nach ca. 10 stündiger Fahrt trafen wir am Hotel ein und bekamen unsere Zimmer"schlüssel". Eine kurze Zeit später, nachdem alles geregelt war, fingen wir an die Umgebung zu erkunden. In unmittelbarer Nähe fuhr die S-Bahn und zu den nächsten, allseits beliebten Fastfood-Restaurants führte ein Fußweg von 10 Minuten.

Der Tag zwei begann natürlich mit dem Aufstehen, dem Frühstück und dann mit einer Fahrt im Bus in die Innenstadt von Amsterdam. Dabei wurde uns ein kurzer Überblick über die Stadt geboten und Orientierungspunkte festgelegt. Die erste Station des Tages war das Jüdische Museum der Stadt. Hier wurden ältere, sogar antike Schriftstücke und wichtige Religionsmaterialien präsentiert. Ebenfalls im Museum wurden die ersten Flyer eingesammelt, die wir zur späteren Gestaltung des Tagebuchs benötigten, die die begleitende Aufgabe zur Kursfahrt waren. Danach durfte frei durch Amsterdam spaziert werden, um sich am Nachmittag an der Amstel zu treffen und dort eine Grachtenfahrt zu genießen. Die Kanäle, die Amsterdam durchziehen, und die jeder bestimmt schon mal auf einem Bild gesehen hat, werden Grachten genannt. Auf dieser Fahrt bekamen wir die Stadt aus wieder einem anderen Blickwinkel zu sehen und konnten die wichtigsten Grachten erkunden. Danach wurden wir per Bus zurück zum Hotel gebracht. Hier war wieder ab 22:30 Uhr (offiziell) Nachtruhe.

Am Mittwoch fuhren wir zu Beginn zu einem Freilichtmuseum namens „Zaanse Schans“. Holländischer als hier geht es fast nicht. Grob gesagt ist es ein altes Windmühlendorf direkt am Wasser gebaut mit vielen Häusern wo alte Handwerke präsentiert und die Erzeugnisse zum Verkauf angeboten werden. Man konnte sich so einen sehr guten Eindruck darüber machen, wie das Leben früher und teilweise auch heute noch in Holland aussah bzw. aussieht. Nach diesem Erlebnis begaben wir uns wieder mit dem Bus in die ca. 70 km entfernte Stadt Den Haag. Trotz Regen konnte man sich diese Stadt ebenfalls schnell erschließen. Nach diesem Stopp entschieden wir uns noch ein Blick an den Strand zu wagen. Aufgrund des stärker werdenden Regen fiel dieser Besuch allerdings kurz und für 3 spezielle Schüler auch äußerst kalt aus (bei näherem Interesse, wenden sie sich bitte an Max, Kostya und Alexander). Anschließend wurden wir zurück ins Hotel gefahren.

An Tag 4 waren wir wieder in der holländischen Hauptstadt. Nach kurzer Freizeit, erlebten wir das „Van-Gogh-Museum“. Nicht nur die Anzahl seiner Arbeiten beeindruckte, auch das große Gebäude mit den unzähligen Besuchern hinterließ Eindrücke. Und dann auch selbst vor den bekannten „Sonnenblumen“ zu stehen, das hat schon was... Das Mittagessen wurde danach wieder individuell verbracht. Einige, mich einbezogen, genossen dieses im Hard Rock Cafe der Stadt. Das Essen verdaut und einen weiteren ausgedehnten Spaziergang später, fanden wir uns nach Busfahrt im Hotelzimmer wieder. Abends wurde, zumindest auf meinem Zimmer noch Fußball geschaut und dann pünktlich wie immer um 22:30 Uhr die Lichter ausgeschaltet.

Tag 5 und damit der letzte Tag der Fahrt war auch gleichzeitig der unspektakulärste. Nach sanftem Wecken von Herr Riede, wir hatten es einfach verschlafen, ging es sehr zügig zum Frühstück und anschließend ohne Verspätung zum Bus. 10 Stunden später und nach nahezu endlosem Stau kurz vor und vor allem in Leipzig, kamen wir am Hauptbahnhof an (Ja, ja, die Lenkzeiten...). Hier trennten sich dann die Wege.

Insgesamt kann ich sagen, war es eine sehr gelungene Kursfahrt. Trotz des spontanen Reisezielwechsels war alles sehr gut geplant und durchgeführt. Amsterdam als Ziel kann ich also nur empfehlen für die kommenden 11. Klassen.


Florian Reiche

 

Immer schön cool bleiben --- dachten sich unsere Helden!

 


 

Bericht zur Kursfahrt nach Krakau

 

Здравствуйте, мой дорогой  дневник! Сегодня я собрал чемодан, потому что завтра мы едем в Польшу. Наконец-то! Мною овладело  желание путешествовать. Наше путешествие будет продолжаться пять дней. Я расскажу что то о Кракове и нашей экскурсии.


Понедельник, четвёртое апреля

В понедельник в 8 часов мы отъехали. Мы проехали на автобусе в общей сложности 9 часов. Каждые два часа  мы сделали паузу. Потому что у нас не было польского денег никто не мог купить еду. Во время поездки наша группа играла "Марио Карт". Моя команда выиграла - конечно. Вечером мы прибывали в Кракове. Наш отель назывался "Премиум Хостел".  У меня была комната с Виктором и Робертом. На этой фотографии вы можете увидеть нашу комнату. В 8 часов вечера мы пошли менять деньги. Я поменял тридцать евро на польские злотые. Курс евро к польскому злотому: 1 - 4. После обмена денег мы ходили в итальянский ресторан. Но, к сожалению, я был не голоден. Я пил только воду и заплатил 10 злотых. В конце вечера я заснул немедленно.
  
Вторник, пятое апреля

Сегодня мы участвовали в экскурсии по городу. После завтрака мы встречались с экскурсоводом и шли по городу. Мы посмотрели многo районы и достопримечательности Кракова. Особенно сильное впечатление на меня произвел Еврейский квартал. Еврейская религия и традиция сильно отличаются от немецкой традиции. Евреи не кладут цветы на могилы. Они предпочитают камни потому что камни не пропадают. Кроме того, мужчинам надо носить кипы в синагоге. Мы тоже посмотрели замок и университет . В конце экскурсии мы пошли по магазинам. Название магазина "СПАР". Мы купил воду и суп в пакетике. Остаток послеобеденного времени мы провели в "Краковской Галерее". Эта галерея большой торговый центр. В 19 часов мы ходили в польский ресторан. На ужин я ел вареники. Всё было очень вкусно!
 
 

Среда, шестое апреля

Дорогой дневник,
Сейчас 8 часов и я думаю что я сначала буду душ.
После этого мы будем посещать подземный город Краков и Фабрику Шиндлера.
Я буду рассказывать об этом позже.
Было очень интересно и особый опыт для меня!
В подземным городе имена Краков мы хотели узнать наша вес. Мой вес был.... - это приблизительно 71 килограмм.
Кроме того, там был захватывающая стена с фотографиями.
В фабрике Шиндлера мы узнали много нового о еврействe в Первой Мировой Войны.
Дополнительно мы получили много карточки.
После тура мы поехали в город. Солнце светило вес день. Какая красивая погода! Мы ехали на этом автобусе:

Наш водитель посоветовал нам ресторан в которым мы можем ужинать. Имя ресторана "Стодола". Ну сначала мы хотели покупать несколько продуктов. Мы были в зтом магазине:

По ужинам Виктор и я ели немецкий шницель, потому что мы хотели напоминать немецкую традицию.
В 22 часa мы были в нашей кватире и говорили друг c другом. В 24 часa мы спали.

Четверг, седьмое апреля

Сегодня был очень долгий и изнурительный день, например потому что нам надо было поехать в Освенцим в 7 часов! Всего мы поехали 1 час на автобусе.
Ну сначала нам надо было отдавать наши сумки.
Этот тур был на немецком языке и тоже очень интересно ну грустно. Никто не может представить себе много.

Тур был до 13 часов и после этого мы обедали. Мы ели польский багет и приблизительно 14 часов наш автобус поехал в гостиницу.
В Кракове мы спали чуть чуть и вечером мы встретились вместе и ужинали в итальянским ресторане. Я ел лапшу и Виктор ел пиццу, как каждый вечер. Ночю мы вместе встретились и говорили и тоже смеялись очень много. Мы заснули очень поздно.

 

Пятница, восьмое апреля

В пятницу мы вернулись. Нам было очень грустно, что все закончилось.
После завтрака мы собирали наши комнаты и приблизительно 9:30 мы поехали. Для езды мы получили мешок с едой и во время вождения мы играли компьютерную игру "Марио Карт" и говорили о неделе.
В автостоянке мы видели типичный Польский автомобиль:

В 18 часов мы прибывали в Лейпциге. Жаль, что экскурсия уже заканчивается.
Это была хорошая неделя. Нам надо путешествовать снова! Я уверен, что эта неделя соединил нас вместе. Мы большие друзья :)