Gymnasium Neue Nikolaschule Leipzig

Kurs - u. Klassenfahrten

Klassenfahrt 7/1 zum Possen 28.03. - 31.03. 2017

Tag 1

Am Tag der Abfahrt trafen wir uns 8.30 Uhr vor der Schule. Nach zweistündigen Fahrt mit dem Bus erreichten wir den Freizeitpark Possen. Ein kurzer Spaziergang brachte uns zu unseren Bungalows. Wir bezogen die Betten in unseren Zimmern und dann gab es auch schon Mittagessen, welches sehr gut schmeckte. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Wir nutzten die, um uns im schönen Park umzuschauen, den Streichelzoo zu besuchen und auf dem Spielplatz abzuhängen. Einige Jungs spielten mit Herrn Jabs Fußball. Nach dem leckeren Abendessen haben wir uns am Lagerfeuer getroffen, Marshmallows geröstet und uns unterhalten. In unseren Zimmern habne wir uns nochmal über die schönen Erlebnisse des Tages unterhalten. So endete auch schon der erste Tag.

Regina Reinhold


Tag 2

Am 2. Tag unserer Klassenfahrt, wurden wir mit einer lauten Tröte geweckt. Wir waren alle ziemlich müde und grillig. Nach dem Faltenglattziehen, gab es 9.00 Uhr Frühstück. Den Vormittag verbrachten wir beim Fußball/Völkerball oder beim Beobachten der Tiere im Park. Die Zeit bis zum Mittag verging schnell. Für den Nachmittag hatten wir eine Wanderung von 6 km durch den Wald bis zur Bowlingbahn im Programm. Bei der Wanderung war das Verlaufen inklusive. Während wir 2 Stunden bowlten, konnten einige einem RBL-Spiel zusehen. Da der Tag ja noch nicht anstrengend genug war, gab es nach dem Abendessen noch eine Disco. Diese ging bis spät in die Nacht, alle haben getanzt, sogar unser Lehrer Herr Jabs. So ging auch dieser schöne Tag zu später Stunde zu Ende.

Lilly Dewor

 

Tag 3:

am Donnerstag mussten wir schon 8.30 Uhr frühstücken, da wir an diesem Tag zur Barbarossahöhle fahren wollten. Wir sind ungefähr eine dreiviertel Stunde mit dem Bus zur Höhle gefahren. Dort starteten wir die Führung. Sie war sehr interessant und beeindruckend. Wir erfuhren viel über die Geschichte und die Gesteinsarten der Höhle. Nach ungefähr zwei Stunden fuhren wir mit dem Bus zurück zum Feriendorf, wo es auch gleich Mittag gab. Nach dem Essen hatten wir viel Freizeit, die auch alle so richtig ausgenutzt haben. Die meisten sind auf die große Hüpfburg gegangen und hatten dort sehr viel Spaß. Später am Abend, nach dem Essen, setzten sich noch ein paar Leute zusammen und erzählten sich lustige Geschichten, unter anderem Herr Jabs. Es war leider unser letzter Tag, aber dafür hatten wir viel Spaß. Somit endete dieser Tag und wir fingen an für die Heimreise zu packen.

Alina Bandermann


Tag 4:

Am 4. und somit auch letzten Tag unserer Klassenfahrt wurden wir noch zeitiger als sonst geweckt. Wir waren alle ziemlich froh unsere Koffer schon am Abend zuvor gepackt zu haben. Dadurch hatten wir eine Menge Zeit gespart, aber nun kam der nicht so schöne Teil des Tages – das Aufräumen. Einigen fiel dies leichter und anderen dagegen schwerer, aber dafür ist Steve extra durch die Zimmer gelaufen um uns etwas zu helfen. Nach einiger Zeit war auch dies erledigt und wir freuten uns alle schon sehr auf das Essen. Das Frühstück schmeckte wie immer sehr gut und wir waren fit, die restlichen Stunden voll zu genießen. Leider vergingen diese Stunden viel zu schnell und wir wussten, dass wir nun Los müssen. Als alle im Bus saßen, freuten wir uns schon, endlich wieder zurück nach Hause zukommen, auch wenn wir die Tage sehr schön fanden und einige gerne etwas länger geblieben wären. Im Bus unterhielten sich manche nochmal darüber wie schön sie es fanden, dass wir uns als Klasse so gut verstanden hatten und das es eine völlig gelungene Klassenfahrt war.

Xenia Blaurak

 

Unsere Reise an den Gardasee

Italien ist ein großer Magnet für Reisen aller Art und hat durch seinen
Charme und den zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten schon so manches Herz
höher schlagen lassen.
So lockte Bella Italia dieses Jahr die komplette Stufe 11 des Nikolaigymnasiums
mit den dazugehörigen Tutoren Frau Meinecke, Frau Piske, Herr Bergmann, Herr
Griebsch und Herr Riede plus Frau Giebelmann zu sich.
Das Ziel war Tobole,ein eher bescheidenes Örtchen direkt am wunderschönen
Gardasee. Die Reise begann in frühster Frühe am 27.03.2017 direkt an unserer
Schule. Fast pünktlich starteten zwei gefüllte Reisebusse die Strecke
Richtung Süden.
Nach zirka 11 Stunden, in denen man sich die Zeit mit Musik,Filmen,
schnarchenden Mitschülern und Toilettenpausen totgeschlagen hat, erreichten
wir endlich unser Hotel. Fasziniert von der beeindruckenden Berglandschaft
sammelten wir bereits am ersten Tag tolle Eindrücke von unserer Umgebung.
Voller Erschöpfung, aber auch voller Vorfreude auf den nächsten Tag fielen
wir pünktlich 22:00 zur Nachtruhe in unsere Betten. (Rebellen gab es nicht-zu
viel Respekt vor den Alpha Tieren.)
Die zärtlichen "Gute Nacht" Wünsche unserer Lehrer haben diesen Tag gelungen
abgerundet und somit führte unser nächster Trip direkt ins Land der Träume.
Am nächsten Morgen starteten wir nach einem ausgewogenen Frühstück unseren
ersten von drei Tagesausflügen.Das Ziel: die romantische Stadt Verona.Hier
spielte Shakespeares schönstes Liebesdrama Romeo und Julia. Nachdem wir den
Ort zuerst mit dem Bus erkundet haben und uns eine reizende Italienerin in eher
"gebrochenem deutscheee" die wichtigsten Fakten über Verona erzählt hat,
setzten wir die Tour nach einer Weile zu Fuß fort. Dabei konnten wir unter
anderem den berühmten Balkon von Romeo und Julia sehen und als Krönung
Glück in der Liebe erhalten bzw. beibehalten, indem man die Statue der nackten
Julia angefasst hat. Nach zahlreichen Berührungen kann nun eigentlich nichts
mehr schiefgehen ;)
Auch beeindruckend war das alte Amphitheater, das heute noch für Opern und
andere Aufführungen genutzt wird. Dort endete auch unsere Stadtführung.
Anschließend konnte jeder noch anderthalb Stunden die Stadt für sich
entdecken (sei es bei einem leckeren italienischen Eis oder einer Shoppingtour
gewesen), bevor wir wieder zum Hotel zurückgefahren sind.
Unser zweiter Tagesausflug führte uns nach Venedig- für viele das Highlight
der Kursfahrt. Eine Stadt voller Kultur und ohne Fahrzeuge, ausgenommen Boote
und gemütliche Gondeln. Venedig konnte jeder auf individuelle Weise
kennenlernen. Ohne Orientierung, jedoch vollgepackt mit Neugier, Guter Laune
und Fotoapparat zogen wir vom Markusplatz aus in kleinen Grüppchen los. Einige
besuchten das Peggy Guggenheim Museum, andere erkundeten die Stadt auf gut
Glück. Teilweise fühlte man sich wie in einem kleinen Labyrinth aus wirren,
verwinkelten Gassen,denn Wege führten durchaus auch mal überraschend direkt
auf die Wasserstraßen oder endeten abrupt in einem Hof, sodass man sich eine
andere Route überlegen musste. Aber trotzdem oder vielleicht auch gerade
deswegen hat man sich einfach in diese einzigartige Stadt verliebt. Venedig ist
wirklich durch und durch großartig, auch wenn die Zeit leider zu knapp war,um
wenigstens einen Großteil davon zu sehen.
Am Donnerstag traten wir dann unseren dritten Ausflug an. Nach einer im
Vergleich zu den anderen Tagen relativ kurzen Busfahrt erreichten wir
Malcesine, einen ruhigen, überschaulichen Ort.
Zuerst wurden wir mit einer Seilbahn hoch zum Monte Baldo transportiert. Die
Fahrt nach oben war eher eine Qual als ein Genuss, denn die Gondeln waren sehr
voll und die Sehnsucht nach Sauerstoff sehr groß, aber sie hat sich mehr als
gelohnt. In über 1500 Metern Höhe war die Aussicht einfach traumhaft und ein
tolles Fotomotiv.
Es war unbeschreiblich schön auf dem Bergrücken entlang zu wandern, einfach
das hier und jetzt zu genießen und jegliche Sorgen in Vergessenheit geraten
zu lassen, wenigstens für einen kurzen Moment. Das Wetter hat auch mit
gespielt, die Sonne lachte strahlend in einem fast wolkenlosen Himmel über
uns.
Zwei Stunden und 1000 Fotos später verließen wir den Berg wieder. Manche
entschieden sich, ab der Hälfte mit Herrn Griebsch und Herrn Bergmann
sportlich hinunter zu wandern, die anderen fuhren wieder ganz hinab. Unten
angekommen
hatten wir noch Zeit, in den hübschen Gässchen herumzuschlendern und all die
versteckten Plätze zu erkunden, die zum Sitzen und Entspannen eingeladen
haben. Malcesine ist meiner Meinung nach noch ein richtiger Geheimtipp, den man
definitiv im Hinterkopf behalten sollte, wenn man mal am Gardasee Urlaub macht.
So neigte sich schließlich auch unser letzter richtiger Tag in Italien dem
Ende zu. die finalen Stunden verbrachten wir am und auch im Gardasee und
genossen bei guten Gesprächen und leckerem Essen noch einmal die wunderschöne
Landschaft.
Dann war auch schon Kofferpacken angesagt. Unter den scharfen Adleraugen von
Frau Piske und Co wurden also alle Zimmer wieder auf Vordermann gebracht und
schließlich konnten wir die unerwünschte Heimreise am nächsten Morgen mehr
oder weniger ausgeschlafen antreten. Insgesamt ist die Zeit wie im Flug
vergangen...Die Italiener würden sagen : " Il tempo è una lima che lavora in
silenzio." (Die Zeit ist eine Feile, die geräuschlos arbeitet.)
Am 31.3, 20:00 erblickten wir dann mit gemischten Gefühlen die altbekannte Fassade
unserer Schule wieder und die Wege der Reisenden trennten sich.
Die Kursfahrt war für alle eine unbeschreiblich schöne Zeit, die uns tolle
Momente geschenkt hat und noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Amrei Leistner


 

Abschlussfahrt Klasse 10/1 nach Prag

Vom 27.03.-31.03.2017 waren wir auf unserer letzten gemeinsamen Klassenfahrt und dieses Mal haben wir uns für Prag, die goldene Stadt,  entschieden. Am Montag haben wir uns 8:45 Uhr getroffen und uns um 9 gemeinsam mit der 10/2 im Bus auf den Weg nach Prag gemacht. Nach einer Pause und einer insgesamt sehr entspannten Fahrt sind wir um die Mittagszeit an unserem Hotel in einem Neubaugebiet am Rande der Stadt angekommen. Nach dem wir unsere Sachen in den Zimmern abgestellt hatten, brachte uns die Dame vom Empfangsservice auf die Idee den restlichen Nachmittag in einem tschechischen Einkaufszentrum, welches mit einem kostenlosen Bus erreichbar ist, zu verbringen. Gesagt getan, so waren wir bis zum Abendessen ausgiebig shoppen.

Am Dienstag hatten wir nach dem Frühstück einen etwa 3 stündigen Stadtrundgang durch die Altstadt und das jüdische Viertel. Uns wurde auch die astronomische Uhr gezeigt und wir konnten auf einem Markt echte tschechische Obladen probieren. Am Nachmittag hatten wir dann noch jede Menge Freizeit für individuelle Besichtigungen. Danach ging es mit der U-Bahn wieder zurück zum Hotel.

Am nächsten Tag haben wir zusammen eine Fähre gesucht, um wenigstens einmal in Prag auf dem Wasser unterwegs gewesen zu sein. Nachdem wir sie schließlich fanden, mussten wir feststellen, dass sie zu klein für uns alle ist. So sind aus zeitlichen Gründen, nur die mitgefahren, die unbedingt wollten. Nach dem Mittag haben wir uns alle zu einer Führung auf den Hradschin getroffen. Diese begann mit einer Polizeikontrolle wie man sie vom Flughafen gewöhnt ist. Danach verlief die Führung aber ganz normal und war wieder sehr interessant. Am Abend gab es wieder ein tolles Essen. Danach haben wir uns noch einmal auf den Weg in die Innenstadt zum Schwarzlichttheater gemacht. Das war für die meisten mal was völlig Neues. Jannis durfte dann auch gleich mitspielen. Beim anschließenden nächtlichen Bummel konnten wir dann noch mit eigenen Augen sehen, warum man Prag „Die goldene Stadt“ nennt.

Am Donnerstag wurden wir von Annelie und Kristina an einige nicht ganz so touristische Orte geführt, zum Beispiel zum Metronom und zur Skaterbahn.

Das tollste an der Klassenfahrt war aber das Wetter und das uns die Sonne nie im Stich gelassen hat!

Freitag ging es dann wieder mit der 10/2 und dem gleichen netten Busfahrer zurück in Richtung Heimat.


Dominik Wagner

10/1