Neue Nikolaischule Leipzig

Vesoul

Abenteuer "Franzosenland" - Französischaustausch nach Vesoul

Mittwoch 4.3.2026

An einem schönen Mittwochmorgen versammelte sich eine Schar Schüler vor unserer Schule. Alle hochmotiviert, gespannt, aber sicherlich nicht optimal vorbereitet, standen sie da, bereit, sich auf das Abenteuer Französischaustausch einzulassen. Doch zunächst einmal 12 Stunden Busfahrt mit einem ordentlichen Stau (oder „Automarmelade“, wie der Franzose sagen würde) machten die Fahrt doch anstrengend.

Spät abends erreichten wir endlich müde und geschafft Vesoul. Als wäre der Tag noch nicht fordernd genug gewesen, wurden wir quasi direkt ins kalte Wasser geworfen und fanden uns in einer viel zu schnell sprechenden französischen Familie wieder. Einige mussten wohl auf diese direkte Art erfahren, dass sie in den vergangenen Französischstunden wohl besser aufgepasst hätten.

Donnerstag 5.3.2026

War die erste Hürde der Kommunikation in der Gastfamilie überwunden, ging es am Tag 2 gleich eine Stufe höher - mit französischem Unterricht. Und schon jetzt rauchten uns die Köpfe von den vielen Fragen, die sich uns stellten. Warum besitzt meine Gastfamilie 5 Autos? Wieso gibt es hier gefühlt nur Weißbrot und Käse zu essen? Und aus welchem Grund spielt an der Schule "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana als Pausenklingel? Doch noch bevor all das beantwortet werden konnte, ging unser Programm schon weiter. Zunächst einmal stand Stadtbesichtigung auf dem Plan. Auch wenn Vesoul um ein Vielfaches überschaubarer als Leipzig ist, gibt es auch hier einige Schmuckstücke zu finden. So das wunderschöne Rathaus mit einem riesigen historischen Wand- und Deckenfresko. Ein Museumsbesuch mit einem „atelier artistique“ durfte nicht fehlen und natürlich eine Stadtrallye zum Abschluss des Tages.

Freitag 6.4.2026

Hatten wir am Vortag Vesoul schon ausgiebig erkundet, so ging es nun weiter in die umliegenden Städte wie Salins-les-Bains. Der Name verrät es bereits, denn diese winzige Stadt steht für die historische Saline, die sogar UNESCO-Weltkulturerbe ist. Nach einer ausführlichen Führung in der nicht mehr betriebenen Anlage ging es von dem geschichtsträchtigen Ort zum nächsten. Besançon war unser Ziel. Vielleicht habt ihr schon einmal etwas von "Der Glöckner von Notre-Dame" oder "Les Misérables“ gehört. Diese Werke verfasste der berühmte Schriftsteller und Politiker Victor Hugo. Und genau dieser wurde in Besançon geboren, womit ein Besuch seines Geburtshauses natürlich selbstverständlich war. Und auch hier durfte im Anschluss eine Stadtrallye nicht fehlen, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Vesoul machten und endlich ins Wochenende starten konnten.

Samstag & Sonntag 7. und 8.4.2026

Die ersten 3 Tage waren überstanden. Nun klopfte das Wochenende an die Tür, welches unseren Gastfamilien frei zur Gestaltung zu Verfügung stand. Uns erwarteten die unterschiedlichsten Aktivitäten. Ob Tagesausflug nach Paris, Bauernhofaufenthalt, Fußballmatch oder Bowling - schlussendlich bot die Zeit eine gute Gelegenheit, gelerntes Französisch endlich mal anzuwenden und die Austauschpartner besser kennenzulernen.

Montag 9.4.2026

Hatten wir doch alle am Wochenende tolle Dinge erlebt und waren noch ausgepowert und müde, starteten wir erst einmal etwas entspannter mit französischem Unterricht und einem französischen Film (die Verfilmung basiert auf einem Roman von Victor Hugo) in den Tag, bevor wir uns zu einem geschichtlichen Highlight unserer Fahrt aufmachten. In Luxeuil-les-Bains erwartete uns eine enorme Ausgrabungsstätte, die in dieser Größe und ihrer Historik einmalig in Europa ist. Besonders die Geschichtsinteressierten von uns kamen hier aus dem Staunen nicht mehr raus.

Doch die kleine Stadt hatte noch mehr zu bieten. An den vielen schönen alten Gebäuden fanden sich überraschend viele kleine Motive in Wandvertäfelungen oder Stuckleisten, die man auf den ersten Blick gar nicht erkannt hatte. Nach einer mittlerweile traditionellen Stadtrallye, bei der diese Details den „roten Faden“ bildeten, ging es für uns nun wieder nach Vesoul zurück.

Dienstag 10.4.2026

Nächster Tag, nächster Ausflug. Und an diesen Morgen verschlug es uns nach Arc Les Gray in die FRAC, einem Forum für moderne und zeitgenössische Kunst, wo uns unter anderem ein Workshop zum Thema Pflanzendruck erwartete. Doch Arc Les Gray hatte noch mehr zu bieten. Eine wunderschöne historische Bibliothek mit Büchern bis unter die Decke, die echte Schätze zu bieten hatte. Bücher aus aller Welt, Bücher in jeder Größe, jeder Farbe, jeden Materials. Wer jedoch keine Faszination für die Bibliothek aufbringen konnte, der wurde vielleicht im nächsten Museum fündig. Ob zeitgenössische oder altertümliche Kunst sowie Exponate unterschiedlicher Epochen; hier kamen wieder Kunst- und Geschichtsaffine auf ihre Kosten. Für den Tag hatten wir genug erlebt und fuhren voller Eindrücke zu unseren Gastfamilien zurück.

Mittwoch 10.4.2026

Eine Woche verweilten wir nun schon in Vesoul, unsere Tage waren gezählt. Doch kamen wir an dem Tag zu einem weiteren Höhepunkt der Reise, denn es ging nach Nancy. So eine gut erhaltene und prunkvolle Altstadt hätten wir uns nicht mit blühender Fantasie vorstellen können. Man hatte das Gefühl, dass einem die feinen Herrschaften des 18 Jahrhunderts jederzeit über den Weg laufen könnten. In so einer Stadt wäre es töricht gewesen, keine Rallye zu machen. Waren uns die vorherigen Rallys auch langsam zu bieder geworden, muss man zugeben, dass sich der Gang durch Nancy wirklich lohnte. Verschnörkelte Torbögen, süße kleine Nebengassen, beeindruckende Kirchen, Kathedralen und vieles mehr gab es zu entdecken.

Anschließend stand das " Museum der schönen Künste von Nancy" auf dem Programm. In den wunderbaren hochdeckigen und historischen Räumen mit riesigen Holztüren und verspielten Stuckkanten kamen die alten sowie neuen Gemälde und Skulpturen grandios zur Geltung. Werke großer Namen wie Claude Monet gab es nicht nur vereinzelt zu sehen. Die Zeit verging wie im Flug.

Donnerstag 11.4.2026

Der letzte Tag, bevor wir Vesoul verlassen würden, begann mit einem letzten Mal französischem Unterricht. Ein letztes Mal "Smells Like Teen Spirit" als Pausenklingel. Dazu muss man wissen, dass im Lycée der Klingelton für je eine Woche von den Schülern selbst ausgewählt wird… Ein letzter Bummel durch das Städtchen und über den Markt. Dann wurde das traditionelle Abschiedsplakat gebastelt. Die Zeit war schon wieder weg wie nichts. Wer konnte glauben, dass es morgen schon zurück ging? Waren wir nicht gestern erst angekommen? Der monatelang geplante Austausch war vorbei. Das realisierten wir alle beim letzten gemeinschaftlichen Essen am Abschlussabend. Dann hieß es, Koffer packen um am Folgetag um 8 Uhr am Bus nach Leipzig zu sein.

Freitag 12.4.2026

Der Tag war gekommen. Es hieß Abschied nehmen von der lieb gewonnen Gastfamilie, den neuen Freunden, der Stadt Vesoul. Wir machten uns auf, zurück in die Heimat. Blickten auf tolle Erlebnisse, lustige Geschehnisse und neues Wissen zurück und waren uns einig: Diese Tage waren eine bereichernde Erfahrung. Doch freuten wir uns auch, endlich wieder nach Leipzig zu fahren. Unser Heim, unsere Freunde und natürlich das dunkle Brot hatten wir ganz schön vermisst. Ein letztes Mal winkten wir unseren Austauschpartnern zu. Au revoir et à bientôt.

Linda Sommerfeld 9/2


Schüleraustausch 2026

Neue Nikolaischule - Humboldtgymnasium - Lycée Belin

In der Zeit vom 14. bis 23. Januar 2026 waren die französischen Teilnehmer des Austausches in Leipzig zu Gast. Während dieser Zeit schnupperten sie in den Unterricht ihrer Austauschpartner hinein, arbeiteten an einem Projekt zu Unterschieden im Alltag beider Länder und erlebten, teil mit, teils ohne die deutschen Gastgeber Interessantes und Erlebenswertes.

In Bildern nun einige Eindrücke von der gemeinsam verbrachten Zeit.

S. Witte

                              

   


Eindrücke vom Schüleraustausch Leipzig – Vesoul 2024

Wir zu Besuch in Vesoul

Auch im Jahr 2024 kam es zu einem weiteren Schüleraustausch der Neuen Nikolaischule, dem Humboldt und mit unserer Partnerschule, dem Lycée Eduard Belin.  So geschah es im Januar, dass uns ein Bus 8.00 Uhr von der Schule abholte und uns abends gegen 19.30 Uhr vor der Partnerschule absetzte, wo unsere Austauschpartner uns herzlich begrüßten. Noch ziemlich erschöpft, begann der nächste Tag recht früh für uns, für manche auch umständlich. An der Schule angekommen, wollten wir direkt rein, da dort unser Treffpunkt war. Jedoch waren wir ein wenig verwirrt, als ein paar junge Männer uns sagten, wir sollen unsere Rücksäcke öffnen und uns schließlich, nachdem sie uns kontrolliert hatten, in die Schule gelassen haben.

Die Lehrer hatten den Donnerstag für uns in Vesoul geplant und uns verschiedene Aufgaben gestellt. Auf dem Weg zum Markt, begegneten wir einem Schild, welches direkt zum Fotomodell wurde; schließlich steht (für einen Deutschen) nicht jeden Tag ,,sauf bus,, auf einem Schild. Auf dem Markt angekommen, gaben uns die Lehrer ein Blatt, auf welchem ein Rätsel zum Markt zu finden war, welches wir zu lösen versuchten. Das Lustigste am Markt war, dass ich zu dem Käsestand ging und die Frau gleich ihren Kollegen fragte ob er Englisch sprechen könne. So unterhielt ich mich mit dem Mann und wusste, dass die Leute vor mir Englisch gesprochen hatten. Während der Pause machten wir uns auf, die Stadt zu erkunden, auch wenn wir dies mit einer Rallye später erneut taten.

Als wir bei einem Bäcker vorbeikamen, haben sich Finja und Adele ein Baguette gekauft und damit ein Fotoshooting gestartet. Bei der Rallye gab es keine großen Probleme; außer, dass sie etwas zu lang war und wir die Blumenarten im Jardin anglais zählen mussten. Das Beste war jedoch, dass, als wir im Jardin anglais waren, wir herausfinden sollten, wie er denn heiße. Theresa ging zu der nächstbesten Person, einer sehr alten Dame, und fragte nach. Ich glaube nicht, dass die alte Dame beim ersten Mal viel verstanden hatte; beim zweiten Mal jedoch gab sie uns die Antwort, wenn auch sehr unverständlich. Der Höflichkeit halber hatten wir nicht weitergefragt und uns dann alle gegenseitig gefragt, was sie gesagt haben könnte. Immerhin wussten wir nun, dass es mit Jardin begann. Nachdem wir uns die verrücktesten Sachen ausgedacht hatten und keine Menschenseele in der Nähe war, kamen wir zu dem Entschluss, es einfach im Internet zu versuchen, wo wir dann unser Ergebnis bekamen.

Vanessa Littmann, 9/4

 

Es war Freitag, der 26.01., der Tag, an dem wir unsere Koffer zum zweiten Mal gepackt haben, denn es waren nun zwei Tage, die wir über das Wochenende bei unseren Gastfamilien verbringen würden. Die Vorfreude auf das Wochenende bei unseren französischen Gastfamilien war spürbar und während wir unsere Zahnbürsten und Socken in die Taschen stopften, konnte man das aufgeregte Stimmengewirr im Internat fast hören. Dann war es soweit. Mit gepackten Koffern machten wir uns auf den Weg zum Bus, der uns nach Straßburg bringen sollte. Die Fahrt dorthin war von fröhlichem Geplauder begleitet. Dort angekommen, stand ein Besuch des Europaparlaments auf dem Programm. Eine Führung durch die beeindruckenden Räumlichkeiten brachte uns die politischen Prozesse der EU näher, auch wenn der eine oder andere vielleicht mehr damit beschäftigt war, herauszufinden, ob die Stühle dort wirklich so bequem waren wie sie aussahen.

Der Höhepunkt des Tages war jedoch der Besuch des Tomi Ungerer Museums. Bei strömendem Regen konnten wir uns in den kreativen Weiten der Kunst verlieren. Unsere Werke, die wir später selbst gestalten durften, brachten nicht nur uns, sondern auch unsere Lehrer zum Schmunzeln. Leider hatte der Regen auch seine Schattenseiten, so fiel unsere geplante Stadtrallye buchstäblich ins Wasser. Aber wer braucht schon eine Rallye, wenn man stattdessen im Bus sitzen und einem französischen Austauschpartner das Lied „Alle meine Entchen“ beibringen kann? Die Busfahrt wurde zum ungeplanten Höhepunkt des Tages, voller Gelächter. Und so endete dieser ereignisreiche Tag schließlich in unseren Gastfamilien. Mit einem Lächeln auf den Lippen fielen wir müde, aber glücklich in unsere Betten - bereit für alles, was uns im Rahmen unseres Austausches noch erwarten würde.

Adele Kroll, 9/1

 

Was habt ihr am Wochenende gemacht? Das war das Erste, was alle gefragt haben. Die häufigste Antwort war: Schlittschuh laufen und Bowlen. Scheint wohl sehr beliebt zu sein. Gemeinsam sind wir dann am Montag zum Bahnhof gelaufen um in einen öffentlichen Bus einzusteigen. Die Fahrt nach Besançon hat sich gezogen, aber irgendwann sind wir dann endlich angekommen.

In Gruppen durften wir dann eine Stadttour machen. Wir haben Heftchen bekommen, in denen Aufgaben und Rätsel zu finden waren. Das Erste, was wir gemacht haben, war ein Abstecher zu einem Bäcker. Mit einem Baguette im Magen und einem im Rucksack haben wir uns dann bereit gefühlt, die Stadt zu erkunden und dem anderen Baguette die Welt zu zeigen. Natürlich musste ich Fotos von unglaublich schönen Kirchendächern mit Muster machen. Wenn ich irgendwann mal ein Haus habe, dann soll es so ein Dach kriegen. Der Besuch des Musée Victor Hugo stand auch noch auf dem Programm.

Und dann ging es mit dem Bus wieder zurück nach Vesoul. Von dem zweiten Baguette war noch ein Stück übrig, dass dann keiner mehr haben wollte. Und wenn es nicht gestorben ist, dann lebt es noch heute...

Lina Hartmann, 9/1

 

Am Dienstag durften wir, bei einer Unterrichtsstunde mit dabei sein. Ich hatte das Vergnügen, zu Spanisch geschickt zu werden. Yey! Das war besonders toll, da sich mein Spanischwortschatz bisher auf Hola, ¿vamos a la playa? und ¿Cómo estás? beschränkte. Jetzt kann ich mit Stolz verkünden, dass ich auch noch das Wort für oben, arriba, beherrsche. Zusammengefasst, war es ganz witzig, aber ich habe wirklich gar nichts verstanden. Zu meiner Verteidigung: mein Französisch ist gar nicht so schlecht. Die Franzosen reden alle nur viel zu schnell. Est-ce que tu peux parler moins vite? war eine meiner häufigsten Fragen. Ein Missgeschick, dass man leider nicht auf mein nicht vorhandenes Französisch, sondern auf pure Dummheit zurückführen muss, ist beim Mittagessen passiert. Ich habe mir an der Vor- und Nachspeisentheke eine Schüssel Apfelmus rausgenommen. Stellte sich später nun heraus, dass es, ähm, eine Art Fischpudding war. Ja, gut. Man hätte zwar auch vorher den Speiseplan lesen können, aber später ist man ja immer schlauer, nicht wahr? In Zukunft wird mir sowas nicht wieder passieren. Falls ihr also jemals ein Mädchen seht, dass den Essensplan genaustens studiert, hey das bin dann wohl ich.

Theresa Schneider, 9/1

 

In Dijon haben wir am nächsten Tag viel erlebt. Nicht nur bei der Stadtrallye oder in der Cité gastronomique beim virtuellen Kochen, sondern auch in unserer Freizeit. Das erste Highlight spielte sich während der Rallye vor einen der gesuchten Häuser ab, als auf einmal eine ältere Frau herauskam und uns anschrie, dass wir weggehen sollten. Eine Erfahrung, die auch andere aus unserer Gruppe gemacht haben.

In unserer Pause haben Theresa und ich voller Stolz Macarons für unsere Familien geholt. Ich würde jetzt eigentlich nicht sagen, dass es ein warmer Tag war, aber als wir in die Schachtel guckten, mussten Theresa und ich feststellen, dass unsere Creme geschmolzen war. So fanden wir beide heraus, dass es sogar Eismacarons gibt. Schließlich habe ich dann noch einen Laden gefunden, in dem es „normale“ Macarons gab.

Das Beste an diesem Tag war aber die Cité gastronomique, in welcher wir uns frei bewegen konnten und sogar unser eigenes Gericht „digital“ herstellen konnten. Mein Team und ich haben uns mit einer Mousse au Chocolat beschäftigt. Dabei ging einiges daneben. Am Ende konnten wir ein kleines Probeglas Senf mitnehmen. Dafür holte jeder seine Eintrittskarte hinaus, und ich musste enttäuscht feststellen, dass meine eigene weg war. Aber nachdem Hanna Katharina zwei hatte (warum eigentlich?) und eine Deutschlehrerin keinen Senf mochte, bekam ich die beiden Karten und so wurden aus keinem dann sogar zwei Gläser.

Vanessa Littmann, 9/4

 

Am Donnerstag erlebten wir einen Tag voller spannender Einblicke in das französische Schulleben und kulturelle Highlights. Der Tag begann früh, da wir die Gelegenheit hatten, am Unterricht unserer Austauschschüler teilzunehmen. Es war faszinierend zu sehen, wie ein Schultag in einem anderen Land abläuft. Nach diesem aufschlussreichen Einblick folgte ein kreatives Projekt. Wir gestalteten ein riesiges Plakat, auf das wir Fotos von unseren Austauschschülern und uns klebten, dazu einen lustigen Spruch und fertig war die künstlerische Zusammenarbeit mit unseren neuen Freunden. Bei diesem Projekt konnten wir uns auch über Sprachgrenzen hinweg austauschen. Nach einem leckeren Mittagessen in der Schulkantine führte uns unser Weg ins Rathaus von Vesoul, wo wir etwas über die Geschichte und Kultur des Gebäudes erfuhren. Anschließend besuchten wir das digitale Museum in Vesoul, wo wir, mit Tablets ausgestattet, faszinierende Bilder erkundeten und eine neue Perspektive auf Kunst und Geschichte Pariser Museen kennenlernten.

Schneller als gedacht kam der Abend der Abende und es hieß Abschied nehmen, wir feierten noch einmal alle zusammen mit einem großartigen Buffet und viel Musik. Höhepunkte des Tages waren das Einstudieren des Madison (eines Tanzes) und das Vortragen eines zuvor einstudierten Gedichtes. Das alles machte den Abschiedsabend unvergesslich.

Finja Löschke, 9/1

      


Radio LEI-Ve - unser Schüleraustausch mit Vesoul 

RADIO LEI-VE, der deutsch-französische Schülerradiosender aus Leipzig und Vesoul, der NUR gute Nachrichten vom Nachbarn jenseits des Rheins sendet. Auf Radio LEI-VE treffen sich jeden 22. des Monats die Schüler aus dem Lycée Belin in Vesoul und der Neuen Nikolaischule sowie der Humboldt-Schule in Leipzig zu einer deutsch-französischen Radiosendung, um einzig und allein GUTE NACHRICHTEN aus dem Nachbarland zu senden.

Unter folgendem Link könnt ihr die aktuellsten Folgen hören: 

https://audioblog.arteradio.com/blogger/19295/radio-lei-ve 

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