Gymnasium Neue Nikolaschule Leipzig

Schüleraustausch

 29.05. - 20.06.2017 - Schüleraustausch mit New Orleans

 

30.05.17: Begrüßung an der Schule

Bilder vom Stadtrundgang:

 

Die ersten gemeinsamen Unterrichtsstunden am NNG:

 

 


 

13.03-17.03.17-Schüleraustausch mit Vesoul

 

Wir haben zehn Tage miteinander in Leipzig verbracht und uns auf die Spuren bekannter Komponisten begeben, sei es mittels Notenspur, Besichtigung des Bachmuseums oder im Klanglabor des Grassimuseums. Selbst ein Speed Dating in der Biblithek konnte für das Projekt genutzt werden.

Gestern war dann der ultimative Abschlussabend. Am Buffett hatten alle Freude. Für die Crêpes- Variationen ein großes Merci an Lina und Marius.

An dieser Stelle gilt auch mein Dank den Austausch​schülern, die mit viel Engagement und Kreativität die Woche gemeistert haben. Und einen ganz besonderen Dank gebe ich an die Eltern weiter.

Im Namen der Fachgruppe Französisch


 

Volleyball- und Basketballturnier gegen Schüler aus der deutschen Schule Genf am 13.01.2017

 

    

   

Das Basketballturnier konnten die Gäste mit 2:1 für sich entscheiden, während wir bei dem Volleyballturnier ein Unentschieden von 2:2 rausholen konnten.

 


 

20.09 - 11.10.16 - Schüleraustausch mit New Orleans 

 

https://fromnolatole.wordpress.com/

 

 


 

Die Deutschen sind nur am Essen - eine Reise in das Land der Käsefreunde

 

(Schüleraustausch Leipzig/Vesoul März 2016)

Die Ankunft in Frankreich (02. März)

Als wir an einem Mittwochmorgen alle in den Bus stiegen, hatte ich schon ein bisschen Angst. In Deutschland hatte das mit der Kommunikation ja noch geklappt, aber in Frankreich auf Französisch?!

Und überhaupt, was würde uns erwarten? Waren unsere Gasteltern nett? Gab es etwas Ordentliches zu essen, oder mussten wir uns von Froschschenkeln ernähren (die übrigens aus Angaben all derer, die die Ehre hatten, diese Spezialität zu probieren, stark nach Hühnchen schmecken ;))

Doch als wir nach einer gefühlten Ewigkeit in Frankreich auf dem Schulparkplatz einfuhren war all dies vergessen.

Unsere Franzosen standen da, alle mit Deutschlandmützen und „Bienvenue“ Schildern.

Es war ein unglaublicher Moment, am liebsten wären wir wohl alle auf unsere Austauschschüler losgestürmt, aber erst einmal hieß es noch, brav das auf der 11stündigen Fahrt eintrainierte „Frere Jaque“ zum Besten zu geben.

Auf ging es in die Gastfamilie. Hier lernten wir schon schnell viel Herzlichkeit kennen, voller Selbstverständlichkeit wurden wir abgeküsst und geherzt, nach unserem Befinden befragt und von vorne bis hinten umsorgt.

Man fühlte sich, als würde man nach langer Zeit nach Hause kommen, und irgendwie war es ja auch so.

Und noch etwas sollten die hungrigen Deutschen bereits am ersten Abend lernen, Abendessen gab es hier erst gegen 21.00 Uhr, aber dann mehr als genug.

 

Mein erster Tag in Frankreich (03. März)

Der nächste Tag begann für viele viel zu früh (das Abendessen zog sich immer gut und gerne 1 bis 2 Stunden hin und der Wecker klingelte früh schon wieder vor um 6).

Nach einer schnellen Dusche, ging es zu einem merkwürdigen Frühstück…

Anders als ich von zu Hause gewöhnt war, aß man auch nicht zusammen, meine Gastmutter schlief sogar noch als ich das Haus verließ.

Zum Frühstück gab es eine große Schüssel Kaffee (ich bekam alternativ Milch mit Backkakao, was aber nicht wirklich besser schmeckte) und dazu trockene Brötchen. Für uns Deutsche „Viel-Frühstücker“ natürlich erst einmal ein Schock.

Als nächstes schockte ich dann meine Gastfamilie. Wollte ich doch ernsthaft noch etwas zu essen mit in die Schule nehmen, doch nach einigen Erklärungen und Missverständnissen bekam ich vier Toasts mit Käse mit.

Heute stand eigentlich Schulunterricht auf dem Plan, doch nach einer 30-minütigen Busfahrt stellte mein Austauschschüler (ja ich hatte einen Jungen, aber das macht eigentlich keinen Unterschied) fest, dass ER jetzt keinen Unterricht hat, weswegen ich einfach in eine andere Klasse gesteckt wurde, wo ich aber sofort lieb aufgenommen wurde (im Allgemeinen wird man als Deutscher überall mit offenen Armen empfangen und alle probieren, einem nach besten Möglichkeiten zu helfen.)

Im anschließenden Französischunterricht bekam ich zwar noch mit, dass es sich bei dem zu interpretierenden Buch „La Belle au Bois Dormant“ um Dornröschen handeln musste, konnte der weiteren Interpretation dann jedoch kaum noch folgen.

Zum Glück war die geplante Schulbesichtigung dann auf Deutsch. Die bestimmt dreimal so große Schule wie unsere, machte es uns selbst in unserer Heimatsprache noch schwer, alles zu entdecken. So gibt es in Frankreich zum Beispiel auf allen Toiletten rosa Toilettenpapier.

Anschließend folgte der Höhepunkt des Tages - das Mittagessen in der Kantine, ja man glaubt es kaum, aber es gibt wirklich gutes Kantinenessen. Allein die Auswahl an Käsesorten und Desserts überraschte mich.

Nach einer Besichtigung in unserer Heimatstadt auf Zeit (wobei es sich um eine schöne, gemütliche Kleinstadt handelte) endete unser Schultag Punkt 18:00 Uhr und es ging mit dem Bus zurück in die Gastfamilien.

 

Ein Tag im Cafe (04.März)

Am Freitag stand für uns die Besichtigung von Ortants auf dem Plan. Nach einem Besuch des Museums über Colbert hatten wir noch eine Stunde Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, doch leider spielte das Wetter immer noch gegen uns.

Viele begaben sich einfach in eines der vielen Cafés in der Nähe. Die Geschäfte hielten leider gerade „Siesta“. Doch ein paar Mutige wagten sich auch in den Regen und machten einige mehr oder weniger gelungene Aufnahmen.

Völlig durchnässt traf ich am Abend wieder auf meinen Franzosen und es ging zurück nach Hause. Heute stand Familienbesuch auf dem Plan. Kurz nach halb sieben klingelte seine Schwester an der Tür. Man redete und redete (leider in so extrem schnellen Französisch, dass ich kaum was verstand). Irgendwann gegen 21:00 Uhr gab es dann auch endlich etwas zu essen (ein weiterer Punkt an den ich mich als normalerweise pünktlich 18:00-Uhr-Essende nicht gewöhnen konnte).

Wochenende- Endlich ausschlafen  (05.-06. März)

Doch kaum war ich wach redeten meine Gasteltern auch schon wieder in einem sehr schnellen Französisch auf mich ein. Ich verstand nicht wirklich, was sie von mir wollten und fand mich eine Stunde später, mit Gummistiefeln bewaffnet, im Wald wieder.

Ich fragte mich die ganze Zeit, was wir machen wollten. Ich rechnete mit allem, sogar damit, dass sie mich jetzt einfach im Wald aussetzen wollten.

Doch was wir dann machten, damit hatte ich auf keinem Fall gerechnet. Wir gingen Blumen pflücken, mitten im Wald.

Nach unserer erfolgreichen Jagd auf die Blumen, wir hatten gefühlt 300 „Jouquilles“ (Narzissen) gepflückt, ging es noch zu einer kleinen niedlichen Kirche von der man eine hervorragende Aussicht hatte und schon war wieder Zeit fürs Mittagessen.

Danach ging es für mich für 4 Stunden in die örtliche Feuerwehrwache. Während andere gemütlich im Café saßen oder ins Kino gingen, saß ich in der Ausbildung zum Feuerwehrmann und verstand kein Wort (hätte ich wohl auch auf Deutsch nicht ).

Nach diesem sehr anstrengenden und für mich mit Überraschungen gefüllten Samstag wollte ich eigentlich nur noch ins Bett. Aber jetzt ging es erst los. Unsere Austauschschüler hatten eine Feier für uns organisiert und das hatten wir ja bereits gelernt, wenn Franzosen feiern, dann richtig. Bis nach um zwei Uhr ging das Ganze und man verabredete sich für den nächsten Nachmittag fürs gemeinsame Bowlingturnier.

 

Regen in Besançon (07.März)

Am Montag hieß es für uns Deutsche auf nach Besançon. Nachdem wir ungefähr eine dreiviertel Stunde gelaufen waren, hatte aber eigentlich schon keiner mehr wirklich Lust. Es war kalt, die Füße taten weh und das Wetter war seit Tagen grau in grau und nur unterbrochen von plötzlichen Schneeballhageln…

Die Zitadelle war jedoch trotz Dauerschnee sehr schön. Die Führung mussten wir aufgrund der Wetterbedingungen jedoch eher abbrechen und wurden in die Freizeit entlassen (die wetterbedingt allerdings im Café oder alternativ im Einkaufszentrum verbracht wurde).

Die anschließend geplante Schnitzeljagd fiel aufgrund von vom Himmel fallenden Wattebäuschen leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Und nach einem interessanten Aufenthalt im Museum von Victor Hugo (wir haben erstaunlich viel verstanden, es schien, als würde unser Französisch von Tag zu Tag besser werden) freuten sich alle, endlich wieder mit dem Bus nach Hause fahren zu dürfen.

 

Auf geht’s auf Schatzsuche (08.März)

 

Am nächsten Tag stand Geocaching durch Vesoul an, aber die Orientierung meines Franzosen war nicht wirklich die beste…

Weswegen wir trotz Stadtkarte keinen einzigen Cache gefunden haben und froh waren, als wir wenigstens unseren Ausgangspunkt wieder fanden.

Danach ging es für die Franzosen wieder in den Unterricht und die Deutschen schauten sich den Film „Les Miserables“ an. Natürlich auf Französisch (jedoch zum Glück mit englischen Untertiteln).

Danach kam für mich der Schock des Tages, mein Franzose war abgeholt worden und lag im Krankenhaus. Niemand konnte mir so wirklich sagen, was er hatte bzw. verließen mich an dem Tag einfach sämtliche Französischkenntnisse.

Sein Papa holte mich ab und lud mich erst einmal in ein Café ein. Trotzdem war ich den restlichen Nachmittag total voller Sorge, wie sich mein weiterer Aufenthalt nun gestalten würde. Natürlich wollte ich auch wissen, wie es Lucien (meinem Austauschschüler) wohl gerade ging.

Ich war sehr glücklich, als es am Abend an der Tür klingelte und Lucien davor stand. So wie er aussah, war er auch ziemlich gesund.

Die Stadt des Senfes (09.März)

Dies war mein absoluter Lieblingstag. Dijon ist eine wundervolle Stadt und erinnerte mich an vielen Stellen an Paris. Sie hat sogar ihren eigenen Triumphbogen und Gustav Eiffel, der Erbauer des bekannten Eiffelturms, ist hier geboren. Wir begannen mit einer sehr interessanten Stadtführung. Als wir nach zwei Stunden alle einen Stadtplan in die Hand gedrückt bekamen, rannten wir jedoch trotzdem erst einmal ins nächste Café, um uns aufzuwärmen.

Doch dann gingen wir los in kleinen Grüppchen, zur „selbstständigen Stadtbesichtigung“. Die Wirklichkeit glich eher dem „Leerkaufen“ aller Mitbringselläden in der näheren Umgebung. Doch alles hat seinen Preis. Ein Glas Senf kostet übertriebene 15€ und so begannen alle fleißig zu rechnen, ob sie sich die lila Chips noch kaufen könnten oder ob das Geld dann nicht mehr für die letzten Tage reichen würde…

Die Zeit verging wie im Flug und schon saßen wir wieder im Bus auf dem Weg nach Vesoul.

Zum Abendessen kam heute Luciens Bruder Antoine vorbei und ich wurde Zeuge einer angeregten Diskussion über Politik.

 

Mein letzter Tag in Vesoul (10.März)

Dieser Gedanke – letzter Tag - begleitet uns den ganzen Tag, ob früh auf dem Markt, wo wir noch letzte Besorgungen machten, wie echten französischen Käse der seinem Preis von über 11€ geschmacklich gerecht wurde oder Maccarons, die trotz totaler Überteuerung (bis 2€ pro Stück) nun einmal einfach zu Frankreich dazugehören.

Auch am Nachmittag, wo wir zusammen mit unserem Austauschschüler einen deutsch-französischen Rap schreiben sollten, dachte man schon an ein Ende.

Als die Eltern dann zum gemeinsamen Abschiedsfest kamen, fiel es einigen schon sichtlich schwer, die Tränen zu unterdrücken. Es wurden viele Fotos gemacht und Nummern ausgetauscht. Doch irgendwann ging dieser letzte Abend auch zu Ende und alle fuhren ein letztes Mal „nach Hause“.

 

Ein Tag voller Tränen (11. März)

Obwohl das Heimweh nach Familie und Freunden in den letzten Tagen sehr gestiegen war, überkam mich ein sehr merkwürdiges Gefühl als an diesem Tag der Wecker klingelte.

Nach dem Frühstück musste ich mich auch schon von meiner liebgewonnenen Gastmutter verabschieden. Es fühlte sich komisch an, an diesem Tag das Haus zu verlassen und zu wissen, dass man nie zurückkommen würde…

Als wir wieder alle auf dem Schulparkplatz zusammenstanden und der letzte Koffer eingepackt war, begannen die ersten Tränen zu laufen, man versprach sich, einander besuchen zu kommen, doch man wusste trotzdem, dass es nie mehr werden würde, wie in diesem Moment.

Als ich mich auch von meinem Gastvater und meinem Austauschschüler verabschiedet hatte, begannen auch bei mir die Tränen zu laufen und als die französische Lehrerin dann auch noch „Frere Jaque“ anstimmte, blieb kein Auge mehr trocken. Mit völlig verheulten Gesichtern stiegen wir in den Bus und verließen den Parkplatz und somit Vesoul und unsere neu gewonnenen Freunde.

 

Für alle die sich jetzt gerade überlegen, ob sie an einem Austausch teilnehmen sollten - macht es!

Es ist nicht immer leicht und der Abschied schon gar nicht, aber es gibt einem die Möglichkeit in ein anderes Leben hinein zu schauen, schafft Erinnerungen, die für immer bleiben und unerwartete Fortschritte in der Sprache. Als ich zurück in Deutschland war, habe ich anfangs total unbewusst plötzlich französisch gesprochen und das ist ja wohl der beste Beweis dafür, dass diese Fahrt ein voller Erfolg war.

 

Anina Morgner Klasse 9/1


 


 

Gemeinsam gegen die Sprachbarriere oder wie unsere französischen Nachbarn uns zeigten wie Tanzen geht

(Schüleraustausch Vesoul/Leipzig - Dezember 2015)

Es war ein kalter Dezembertag, zwanzig Franzosen treffen auf zwanzig Deutsche.Doch dies war kein Zufall, dies war der Anfang eines wunderbaren Schüleraustausches, voller neuer Erfahrungen, Eindrücke und neuer Freunde.Die gemeinsame Zeit in Deutschland verging viel zu schnell, man ging zusammen auf den Weihnachtsmarkt, bestieg unter Schnaufen und Stöhnen die 500 Stufen des Völkerschlachtdenkmals, aß zusammen die nicht von allen gemochten Leipziger Lerchen und Dank unseres Tanzstundenabschlussballes, der dummerweise in diese Zeit fiel, lernten unsere Austauschschüler auch noch ordentlich das Tanzbein zu schwingen.Der Höhepunkt des Aufenthaltes war leider auch schon unser letzter gemeinsamer Abend:

Abschiedsparty in der Schule.

Im Takt der Musik verschmolzen wir zu einem großen Haufen tanzender und lachender Menschen, aus welchem Land man kam, war für diesen Abend mal vollkommen unwichtig. Und so waren alle traurig, als um neun das Licht wieder anging und alle nach Hause geschickt wurden. Als am nächsten Tag der Bus kam, um „unsere“ Franzosen abzuholen, blieb kaum ein Auge trocken, selbst über die Gesichter der „coolen“ Jungs rollten ein paar Tränchen. Es wurde umarmt und geherzt und auf französisch und deutsch versprochen, sich bald zu schreiben. Nur der Gedanke, dass es im März zu einem Wiedersehen kommen würde, ließ es uns alle verkraften, als der Bus aus der Einfahrt unsere Schule rollte und unsere Franzosen erst einmal wieder mitnahm.

Anina Morgner Klasse 9/1

 


 

Deutschland-Kasachstanaustausch 2015

Über den Wolken 

1. Tag: Heute hat die große Reise begonnen. Wir starteten in Berlin mit einigen Komplikationen, denn unser Busfahrer schob 5 km vor dem Flughafen noch eine 30 minütige Pause ein, glücklicherweise haben wir es doch noch gerade pünktlich geschafft. Danach ging es ab nach Moskau. Die ersten Kontrollen haben alle gut überstanden außer Frau Tödt, um einen Abstrich kam sie nicht drum rum, aber zum Glück war der Drogentest negativ. Die ersten Russischkenntnisse konnten auch schon eingesetzt werden. 
Nun sitzen wir mit der Getesteten :-) im Moskauer Flughafen und warten auf den nächsten Flieger, der uns nach Kasachstan bringt.

Luisa

Tag 2:
Heute Morgen gegen 1 Uhr eurer Zeit und 5 Uhr unserer sind wir auf dem Flughafen in Almati angekommen. Es war eine sehr lange und schlaflose Reise. Wir wurden dann am Flughafen abgeholt und zum Hotel gefahren, wo wir erstmals persönlich mit unseren Austauschschülern Bekanntschaft machten.
Gegen 7 Uhr früh unserer Zeit begaben wir uns zum Frühstück. Danach legten sich unsere Mädchen ins Bett, während wir Jungs eisern durchhielten und erste Freundschaften entstanden. Gegen 11 Uhr haben es endlich auch die Mädchen geschafft aufzustehen.
Gegen halb 2 begaben wir uns zu einer Schule, um dort unser Projekt vorzustellen.
Danach bekamen wir noch eine Führung durch die Schule und Almati. Wir haben viele Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen.
Am Abend gingen wir selbstständig einkaufen und haben alle gemeinsam gegessen.

Es war ein erster schöner, gelungener Tag und der Beginn wunderbarer Freundschaften.

Lucas und Victor

30.09.2015

Nach einer sehr kurzen Nacht voller Spaß und Horror besuchten wir das National-Geschichtliche-Museum in Almati.
Jedoch verstanden wir aufgrund des schnellen Redeflusses unserer russisch-sprechenden Museumsführerin fast nichts. Trotz allem konnten unsere Austauschschüler und Alexandra uns ein wenig beim Übersetzen helfen.
Mit dem Bus fuhren wir dann auf den Berg "Alatau", wo uns 950 Treppen erwarteten. Wir bestiegen  den Berg, in der Hoffnung vor Frau Tödt und Frau Pracht oben anzukommen, was aber nicht allen Schülern gelang.
Viele Fotos und Schneebälle später begannen wir den Abstieg, welcher uns um einiges leichter fiel.
Nach einer turbulenten und stressigen Fahrt mit dem Bus, voller Koffer trafen wir im Bahnhof ein.
Die 25 Stunden Zugfahrt gingen los.
Unser Highlight des Tages war 'Spider-Pracht' (Frau Pracht).
Sie versuchte vergeblich auf ihr Hochbett zu gelangen.
Aber plötzlich kam 'Super-Tödt'(Frau Tödt) um die Ecke und half 'Spider-Pracht' auf ihr Bett.
Ein Erlebnis, welches wir nicht so schnell vergessen werden.
 
 
 
Von: Sandrine & Josi
 
01.10.2015
 
Nach etlichen Versuchen einzuschlafen mit harten Betten, lautem Geschnarche der anderen Passagiere, dem ständigem Gehupe des Zuges und einer Eiseskälte, fühlten wir uns wie auf der sinkenden 'Titanic'. 
Während wir einschliefen heftete sich Spider-Pracht an die Wand, um nicht vom Bett zu fallen. Aufgrund eines mysteriösen Traumes stand Spider-Pracht wenig später neben Super-Tödts Bett. 
Sobald die Kälte uns verließ, besuchte uns die pralle Hitze. 
Wir sind nun vollkommen in der Steppe angekommen. 
Veränderungen in der Landschaften führten bei uns zu großer Fröhlichkeit und zu einem lautem Aufschrei, wie "Da ist ein Pferd!!!!!" oder "Krass, da ist ein Hund, eine Kuh etc.!!!"
Durch akrobatische Meisterleistungen wurden einige von uns, von den Passagieren, als "Sportsman" oder "Piratenbraut" bezeichnet. 
Mit viel Aufregung traten  wir unseren Gastfamilien gegenüber und freuen uns nun auf die kommenden Tage mit unseren kasarischen Familien. 
 
PS: Wir wünschen Frau Tödt und Frau Pracht viel Spaß alleine in der Wohnung. 
 
 
Von: Aileen & Sarah 
 
Tag 5:
Heute waren wir zum ersten Mal in der Schule. Wir wurden herzlich mit Schokolade begrüßt. Zuerst haben wir uns die Schule genauer angesehen und haben von der Direktorin eine Führung bekommen. Danach haben wir an unserem Projekt gearbeitet. Anders als wir, haben die Schulen in Kasachstan und Russland einen Tag der sich “Tag des Lehrers“ nennt. An diesem Tag ist es üblich den Lehrern zu danken und eine große Feier zu geben, in Form eines Konzerts. Zu diesem Konzert wurden wir eingeladen und fanden die Gesangskünste der Geschichtslehrerin besser als die von Frau Pracht :-), auch wenn sie uns leider nichts vorgesungen hat.
Am Nachmittag sind ein paar Schüler in die Stadt gegangen. Dabei wurde Lucas sehr stark von Clara verletzt, durch Kratzattacken und bubble Bombardierungen. Daraufhin folgte ein Photoshooting am Fluss und wir ließen den Tag noch gemeinsam ausklingen.

LG Clara und Alexandra
03.10.15 20:25:34: Liebe Kollegen, liebe Schüler,
Heute sind wir an der Reihe und können euch berichten, wie Lehrer den Sonnabend ohne Schüler verbringen. Wir waren anlässlich des Lehrertages, der in Kasachstan Anfang Oktober wirklich gefeiert!! wird, zu einem Lehrerausflug der 10. Schule Öskemen eingeladen. Wir fuhren mit 60 Kasachischen Kollegen ins Gebirge. Als erstes wurden wir vor Schlangen und Zecken gewarnt.
20:28:37:Wir haben den Tag genossen bei geschätzten 100 verschiedenen Gerichten (Fleisch, Piroggen, Salate, Torten ... und Wodka!!)
20:30:39: Wir feierten nicht nur den Lehrertag, sondern auch den Tag der Deutschen Einheit (sogar mit einer Torte).
20:39:05: Steffi: Es wurden viele, viele Reden gehalten (auch wir waren an der Reihe) und dann wurde gefeiert. Feiern heißt tanzen, singen, Sportspiele (natürlich waren wir in der Mannschaft) und Sketche. Nicht zu vergessen viele, viele Fotosessions.
 
 

20:44:26:Ihr seht, uns geht es gut und wir möchten nur noch erwähnen, dass sich unsere Schüler hier wohlfühlen und sich stets bemühen, ihre Russischkenntnisse zu erweitern (egal ob mit dem Schaffner im Zug oder mit den Passanten auf der Straße).
Frau Pracht und Frau Tödt

Der heutige Tag war für einige Schüler wohl der spaßigste Tag der letzten Woche. Alles fing damit an, dass wir uns 9:45 Uhr in der Schule trafen. Wir haben uns dann mit unseren Drachen bewaffnet und sind stadtauswärts gefahren. Ungefähr eine dreiviertel Stunde später sind wir abseits jeglichen Stadtlebens angekommen - auch Stepper genannt - diese lieferte uns einen unvergesslichen Anblick. Anfangs zweifelten wir noch, ob es wirklich eine gute Idee war, einfach so aus einem Bus mitten im stürmischen Nirgendwo auszusteigen. Letzten Endes hat es niemand bereut und es hat allen viel Spaß gemacht. Symbolisch wollten wir einen Wunsch in die Luft steigen lassen aber da es so windig war mussten wir das Drachensteigen leider verschieben. Der Höhepunkt dieses Ausflugs war allerdings das Klettern zwischen Felsen, bis wir eine kleine Höhle mit Jahrtausend alten Zeichnungen erreicht hatten. Nach diesem spannenden Erlebnis und zahlreichen Fotos, fuhren alle wieder nach Hause. Ab da konnten sich alle wieder individuell beschäftigen, eine Gruppe traf sich beispielsweise auf ein Eis.
Leider fand all das ohne Aileen und Albert statt da es Aileen nicht gut ging.
Alles in allem war es aber ein sehr erlebnisreicher Tag für uns.



Mia und Luisa

Montag,
auch in Kasachstan ist es an diesem Tag prinzipiell zu früh, trotzdem quälten sich alle aus dem Bett und waren pünktlich zur "классный час" anwesend.
Doch was ist dieses "классный чаc". Nur ganz kurz, es ist eine Art Versammlung aller Schüler, mit der Ausnahme, dass dort mit Befehlen gearbeitet wird und man davor die Nationalhymne spielt. Es ist ein bisschen patriotisch würde ich sagen. Neben den kasachischen Lehrern sprachen auch Fr. Pracht und Fr. Tödt ein paar Worte. Sie bedankten sich im Namen unserer Reisegruppe "Sonnenschein" für die Gastfreundschaft und erklärten unser Stolpersteinprojekt.
Danach ging man in seine Klassen und begann mit dem Unterricht. Normalität kehrte bei unseren kasachischen Freunden ein.
Der kommende Nachmittag stand zur freien Verfügung und so ging unser erster richige Schultag zu Ende.
Ein Bericht von, für und mit Victor Breuhahn

07.10.15 Dienstag:
Heute ging es mal wieder in die Schule, wer hätte das an einem Dienstag gedacht ? Dort nahmen wir alle, mit unseren Austauschschülern, natürlich fleißig am Unterricht teil.
Eigentlich sollte es nach dem Mittagessen auf den Berg 'Kasachstan' gehen, jedoch wurde der Plan schnell wieder geändert.
Eine Vertreterin des Schulamtes wollte sich kurzfristig über unser Projekt und unseren Austausch informieren.
Dabei hielt die Schulleiterin eine lange Rede und Frau Pracht stellte unser Projekt 'Stolpersteine' vor.
Außerdem wurde Luisa vom kasachischen Fernsehen interviewt.
Nach der Präsentation trennten sich unsere Wege mal wieder und wir spielten Volleyball oder gingen in die Stadt einkaufen.
 von Josi

07.10.15 Mittwoch:

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle in der Schule "erholt" und "ausgeruht" .
Leider verspäteten sich einige Schüler, aber als wir alle versammelt waren , ging es zum "ewigen Feuer". Dort ließen wir unsere Drachen steigen. Zumindest die die es konnten.
Danach fuhren wir mit dem Bus zum Berg 'Kasachstan'.
Aber um auf den Berg zukommen, mussten wir schon wieder Treppen steigen.
Oben angekommen war Selfie-Time .
Dort erstrahlte Öskemen in voller Pracht .
Nach dem Abstieg trennten sich unsere Wege und jeder unternahm was Individuelles.
 Von Aileen & mir (Josi?)

Am Donnerstag waren wir wieder ein paar Stunden in der Schule. Dort mussten wir Plakate und Präsentationen über unsere abenteuerlichen Ausflüge anfertigen. Auch wenn uns nicht so richtig klar war, warum wir uns selbst unsere Ausflüge nochmal vorstellen sollten. Nach dem die Präsentation vorbei war, ging es für uns in eine Moschee. Dort mussten die Mädchen blaue Kartoffelsäcke anziehen. Victor war ganz neidisch auf diese Kutten. Nach diesem sehr interessanten Einblick ging es für uns in den ethnologischen Park. Dort standen sehr viele russische Häuser, verschiedener Nationen, wo wir reinschnuppern konnten. Für einige Schüler ging es danach zum Eishockey, wo sie auch Spider Pracht und Super Tödt trafen. Durch ihre Hilfe gewann das Heim Team.

LG Clara und Alexandra

 


 

Deutschland-Amerikaaustausch 2015/2016

Dieses Jahr waren 16 Schüler und Schülerinnen der Benjamin Franklin Highschool aus New Orleans zu Besuch am Neuen Nikolaigymnasium. Sie wurden vom 01. bis zum 21. Juni in Gastfamilien der damaligen neunten Klassen unserer Schule untergebracht. Wir haben ihnen in diesem Zeitraum verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt Leipzig gezeigt. Gemeinsam unternahmen wir unter anderem eine Besichtigung des Panometers, des Alumnats der Thomaner und gestalteten einen Tagesausflug nach Berlin und Eisenach. Während der Schulzeit haben die amerikanischen Austauschschüler in verschiedenen Unterichtsfächern und Klassenstufen hospitiert und den Unterricht zum Teil mitgestaltet. Gemeinsam studierten wir das Lied "Ein Hoch auf uns" von Andreas Bourani ein und kamen mit diesem Projekt sogar in die Leipziger Volkszeitung. Im Herbst 2016 werden die an diesem Gapp-Projekt teilnehmenden deutschen Schüler und Lehrer für drei Wochen nach New Orleans fliegen. Dort werden wir, wie schon die amerikanischen Schüler hier, ein Video über unsere schönsten Erlebnisse und Höhepunkte drehen. Wir alle sind schon sehr gespannt und freuen uns, einen Einblick in die amerikanische Kultur zu erhalten und unsere Sprackkentnisse zu verbessern.

Helene O., 10/1

Hier könnt ihr euch den ersten Teil unseres Videos anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=JAreIQ4Ab-U

 

           


Pleiten, Pech und Schüleraustausch! Leipzig – Vesoul 2015

 

Vom in Leipzig stattfindenden (genauer gesagt, inzwischen stattgefunden habenden) Schüleraustausch lässt sich sagen, dass er schon in der Vorbereitungsphase richtig spannend war.

Das begann bereits mit der Suche nach einem Zeitpunkt, der beiden Seiten nicht in die Abiturvorbereitungen pfuschte, das Skilager berücksichtigte, andere Projekte nicht in Nöte bringen durfte... Und er wurde nach vielen versendeten Mails gefunden: Vom 26.01. bis 04.02.2015 stellte sich Leipzig auf eine Busladung junger Franzosen ein.

Ja, und dann war noch das nicht geringere Problem der Auswahl der Teilnehmer: War die Euphorie, an diesem Projekt teilnehmen zu können, anfangs ziemlich ungezügelt (vermutete Teilnehmerzahl zu dem Zeitpunkt geschätzte 25), so dünnte sich dieser Wert auf 16 tatsächlich Entschlossene aus. Und um diese Zahl noch besser einordnen zu können: 2 der Teilnehmer wurden im Humboldt-Gymnasium aufgetan.

Und jetzt konnte die Feinplanung losgehen. Frau Kind als Verantwortliche brauchte also „nur“ (das Projektthema 'Architektur in Leipzig und Vesoul' war vorab schon klar) einige wenige Kontakte spielen zu lassen, um einen interessanten und gut gefüllten Ablaufplan quasi „mit links“ zu erstellen. Ich hoffe nur, Frau Kind sind in dieser Phase nicht sämtliche Zimmerpflanzen aufgrund der nötigen Telefonate wegen Nichtbeachtung einfach mal so weggetrocknet. Der Verfasser dieser Zeilen tummelte sich derweil mit den 9ern im Skilager.

Das Programm stand nun – und es kam die finale Liste der Teilnehmer aus Frankreich. Zahlenmäßig (16 – noch erinnert?) stimmig. Aber: Das Verhältnis Mädchen/Jungen nahezu mathematisch exakt umgekehrt zu unseren Mädchen/Jungen.

Liebe Gasteltern, erinnern Sie sich der einsetzenden Telefonate und Mails? Frau Kind hätte zu dem Zeitpunkt ihren Rundfunkanschluss bequem für ein paar Tage kündigen können. An der Stelle lieben Dank an Sie als verständnisvolle „Eltern eines Zweitkindes auf Zeit“, ohne die ein Schüleraustausch nicht funktionieren kann.

Und dann war es soweit. Am Abend des 26. Januar rollte der Bus mit Austausschülern vor unserer Schule in Parkposition. (Dass zu diesem Zeitpunkt noch zwei französischen Schülern a) ab diesem Zeitpunkt - ungeplant, b) in einem anderen Fall für ein paar später Tage – angekündigt, ein Bett fehlen würde, machte die Sache erneut spannend. Aber irgendwie hat Frau Kind das Problem dann auch noch erfolgreich gelöst. Und da waren Sie als Eltern auch wieder mit im Spiel.

 

Um alle Zweifler an einem solchen Projekt zu überzeugen: die nächsten Tage verliefen richtig gut. Neben den obligatorischen Unterrichtsbesuchen gab es einen inhaltlich strukturierten, aber an verschiedenen Orten erlebten Austausch zum gewählten Thema Architektur. Führungen (ja, es wurde ziemlich viel gelaufen und erklärt) im historischen Leipziger Stadtkern, in der Achse vom Völkerschlachtdenkmal über die Alte Messe und weiter über die Straße des 18. Oktober bis zum Augustusplatz, die die Russische Kirche ebenso wie den Bayrischen Bahnhof architektonisch und geschichtlich einordneten, Tagesausflüge nach Dessau, Dresden und Berlin... Da war ziemlich viel reingepackt. Zeit für das déjeuner français war da nicht in jedem Fall... (Liebe Gasteltern, vielen Dank für die vielen Lunchpakete).

An der Stelle sei aber auch gesagt, dass ein solches Projekt nicht ohne die Unterstützung von engagierten Kollegen funktionieren kann. Frau Charles, Frau Gutschke und ich investierten einiges an „freier“ Zeit, um einerseits die jeweiligen Vorhaben abzusichern und zu begleiten, andererseits aber auch weitgehend unseren Unterricht leisten zu können (die Nichtteilnehmer sollten ja in der Zeit auch was von uns haben). Na ja, und die französischen Kolleginnen wollten wir ja auch etwas näher kennenlernen und sie Leipziger Gastfreundschaft erfahren lassen. Dank also an alle, die sich hier engagiert haben.

Und es war einfach schön zu sehen, wie sich Austauschschüler und ihre Partner immer wieder in Gruppen oder Grüppchen verabredet haben, nach dem Tagesprogramm noch weitere gemeinsame Vorhaben in Eigenregie unternommen haben. Da waren Französischlehrer offenbar gar nicht mehr notwendig...

S. Witte

 

 


Schüleraustausch Leipzig – Vesoul (Frankreich) 2015

Im Januar 2015 waren 15 französischen Austauschschüler bei uns in Leipzig zu Gast.

Am 23.3.2015 startete dann unser Gegenbesuch nach Vesoul, in eine Stadt der Region Franche-Comté, im Osten Frankreichs gelegen.

Sofort nach der Ankunft wurden wir auf die Gastfamilien verteilt. Zwei Schülerinnen lernten ihre Familie allerdings erst am Wochenende kennen, da sie im angrenzenden Internat untergebracht waren.

Schon am darauf folgenden Tag erlebten wir französischen Unterricht. Danach war eine kleine Führung durch die Schule angesagt, in der uns zwei unserer Austauschpartner die verschiedenen Bereiche des „Lycée Edouard Belin“ ein wenig näher brachten. Wir staunten über die Größe der Schule und erfuhren dabei, dass ursprünglich 2000 Schüler hier lernen sollten (z. Zt. sind es 800).  

Jede, von uns vorher gewählte, Dreiergruppe musste eine Person des Gymnasiums interviewen. Kein Schüler hatte damit Schwierigkeiten. Nach der zweistündigen Mittagspause, in der wir das Kantinenessen genossen und uns über unsere bisherigen Erlebnisse austauschten, erstellten wir Plakate zu den Interviews. Anschließend lernten wir die wunderschöne Altstadt von Vesoul bei einer kleinen Führung kennen. Abends fuhren wir alle sehr erschöpft wieder nach Hause, in die umliegenden Dörfer.

Am Mittwoch, dem 26.3., war ein Tagesausflug, gemeinsam mit unseren französischen Austauschschülern, nach Nancy geplant. Wir begannen den Tag mit einer Führung am „Place Stanislas“ und ließen uns die Merkmale des Jugendstils erklären. Eine Station war zum Beispiel die Bank „Le Credit Lyonnais“ um die von Jacques Gruber entworfene Glasdecke zu bewundern. Die restliche Zeit durften wir alleine die Stadt erkunden, was wir ausgiebig nutzten und auch schon die ersten Mitbringsel für Freunde und Familie holten.

Die ersten zwei Stunden des nächsten Tages nutzten wir für einen kleinen Spaziergang zu „La Motte“, eine kleine Kapelle über Vesoul. Wir besuchten danach einen Wochenmarkt. Die Angebote reichten von Froschschenkeln und Fleisch bis hin zu Brot und Käse, aber auch Pflanzen und Kleidung wurden verkauft.

Nach der Mittagspause statteten wir der Universität einen kleinen Besuch ab. Durch eine Führung wurde uns die besondere Architektur des Gebäudes erklärt. Anschließend hatten wir noch ein bisschen Freizeit am Lac Vaivre, die wir für ein Picknick oder einen kleinen Spaziergang um den See nutzten.

Am Freitag, dem 27.3., stand ein Tagesausflug nach Besançon (eine Stunde entfernt) auf dem Plan. Wir interessierten uns für die Zitadelle und erfuhren mehr über den Architekten Vauban, betraten die Keller und hatten von den Festungsmauern aus einen Überblick auf die Umgebung. In der Zitadelle waren ein Museum, Zoo, Aquarium und Insektarium untergebracht. Da waren eine Stunde Freizeit leider einfach zu kurz…

Gleich danach gingen wir wieder in die Stadt, wo wir unsere Freizeit ausgiebig für ein Picknick am Fluss oder in der Stadt und eine Shoppingtour nutzten.

Unser Wochenende verbrachten wir in den Familien.

Am Montag nahmen wir zum zweiten Mal am Unterricht teil und verstanden schon viel mehr als beim ersten Mal. Anschließend stand wieder ein Architekturbesuch auf dem Programm. Direkt neben der Schule befindet sich das Viertel „Montmarin“. Wir besichtigten die vor kurzem renovierten Häuser, die auch der Integration der ausländischen Bevölkerung dienen. Nach unserer Mittagspause gingen wir wieder in einen der Klassenräume, um weiter an unserem Projekt zu arbeiten. Wir mussten vier Fragen zu jeweils einer deutschen und einer französischen Attraktion schreiben. Und schon war auch dieser Tag vorbei…

Am Dienstag, dem 31.3., (und auch schon dem vorletzten Tag in Frankreich) begannen wir den Tag mit einer Stunde Unterricht. Anschließend besichtigten wir die Kapelle von Ronchamp. Wir erhielten bei leider nicht so gutem Wetter eine sehr interessante Führung zu der von dem Architekten „Le Corbusier“ erbauten modernen Kirche. Nach unserem kurzen Ausflug und der Mittagspause waren noch Projektarbeit und ein Gruppenfoto angesagt. Bis zu unserer Abschlussfete hatten wir noch einmal Freizeit.

Am Abschlussabend spielten wir dann noch unser Quiz, welches wir in der Projektarbeit vorbereitet hatten. Nach dem Buffet wurde dann richtig gefeiert, während einer unserer Austauschschüler gemeinsam mit seiner Band noch ein kleines Programm vorbereitet hatte.

Am nächsten Tag war leider auch schon der Abschied angesagt. Es gab „Küsschen“ und Umarmungen und dann traten wir, unserer Meinung nach viel zu früh, unseren Heimweg an.

Frau Kind