Gymnasium Neue Nikolaschule Leipzig

Geschichte

                                           

    GESCHICHTE

     

                     

 

Jahresfestlegungen für das Schuljahr 2018 / 2019

1.  Festlegungen zur einheitlichen Vorgehensweise bei schriftlichen Kontrollen  
  Sek I Geschichte Klassenarbeiten: Klassenstufe 5: 1 im Schuljahr
Klassenstufe 6-10: 1 im Schuljahr
  Klassenarbeiten werden zu größeren Stoffkomplexen bzw. -einheiten  
  Sek II Klausuren LK 11: 2 pro Kurshalbjahr
LK 12: 2 (3. Kurshalbjahr)
              Vorabitur (4. Kurshalbjahr)
GK Geschichte: 1 pro Kurshalbjahr
(Bei allen Klausuren EPA berücksichtigen!!)
2. Zensierung  
  Sekundarstufe I: 1- 95%; 2 - 80%, 3 - 60%; 4 - 40%; 5 – 20%; 6 unter 20%
  Sekundarstufe II: laut Bewertungstabelle Sek II
3. Zensurendichte  
  Klasse 5: mindestens 5 pro Schuljahr (davon mind. 1 Klassenarbeit)
  Klasse 6 – 10: mindestens 6 pro Schuljahr (davon mind. 1 Klassenarbeit) (davon mind. 3 im 1. Halbjahr)
  Leistungskurs 12 mindestens 3 sonstige Noten  im Kurshalbjahr I (+ 2 Klausuren)                     mindestens 2 sonstige Noten im Kurshalbjahr II (+Vorabitur)
  Grundkurs 11: mindestens 2 sonstige Noten pro Kurshalbjahr (+ 1 Klausur)
  Grundkurs 12 mindestens 2 sonstige Noten im Kurshalbjahr I (+1 Klausur)
  4.KH mindestens 1 sonstige Noten im Kurshalbjahr  II (+1 Klausur)
4. Zensurenwichtung  
  Sekundarstufe I: Durchschnitt aller erteilten Noten (Klasse 10: doppelter Wertung der 90minütigen Klassenarbeit im 2. HJ; doppelte wert)
  Sekundarstufe II:

50 % Klausuren; 50% andere Benotung

Kurshalbjahr12/II 60%Klausur bzw. Vorabitur: 40% sonstige Leistungen

    Die Bewertungskriterien der Sekundarstufe II sind eine Empfehlung für die
Fachlehrer. Die Verantwortung trägt der jeweilige Fachlehrer.

5. Folgende Exkursionen werden Geplant bzw. empfohlen

Klasse/Kurs

Termin

Außerschulischer Lernort

Vorschläge

Verantwortliche
Klasse 5 18.06.2019

Kl. 5/3 und 5/4 Park Canitz

Frau Pracht
Klasse 5  

Ägyptisches Museum

Fl Klasse 5
Klasse 6   Besichtigung einer Burg Frau Schattauer
Klasse 7   Exkursion zur Reformation oder zum Barock  FL Klasse 7
Klasse 8  

Völkerschlachtdenkmal

zur Industrialisierung (evt. Industriemuseum, Stadtent-wicklung) oder Besuch des Schulmuseums (Unterrichtsstunde Kaiserreich)

FL Klasse 8
Klasse 9  

Exkursion Pirna Sonnenstein

Fl Klasse 9
Klasse 10  

Zeitgeschichtliches Forum

FL Klasse 10
Kurse 11 09.11.2019

Stolpersteine putzen am Brühl

Frau Pracht
Kurse 11 25.06.2019   

KZ Gedenkstätte Mittelbau Dora

Frau Pracht
Sek.II 27./28.09.2018

Berlin – politische Bildung

Frau Pracht

 

6. Durchsetzung ästhetischer Normen der Ordnungskriterien und des
muttersprachlichen Prinzips


Alle schriftlichen Arbeiten, Referate und Hausaufgaben werden hinsichtlich Form,
Ausdruck und Orthographie altersangemessen eingeschätzt (sehr gut – gut –
befriedigend – unbefriedigend).
Bei sehr gut können 1 oder 2 Bewertungspunkte zusätzlich erteilt werden, bei
unbefriedigend kann ein Abzug von 1 oder 2 Bewertungspunkten erfolgen, Art und
Umfang liegen im Ermessen des Fachlehrers.
Ist eine Arbeit nicht lesbar kann diese mit der Note 6 bzw. 0 Punkte zensiert werden.

Alle Schüler führen einen Hefter.


Auch in diesem Schuljahr wurde für Stolpersteine gesammelt:

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/31-neue-Stolpersteine-erinnern-in-Leipzig-an-Opfer-des-Nationalsozialismus


 

8. Rosenburg –Symposium – Betrachtungen zur Deutschen Justiz nach 1945


Schüler der Leistungskurse 11 und 12 Geschichte nahmen am 16. März 2017 am 8. Rosenburg—Symposium im Bundesverwaltungsgericht teil.
Eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit stellte Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor.
Es ging um den Umgang des Bundesjustizministeriums mit der eigenen NS- Vergangenheit. Damit einher geht die Frage nach den personellen und fachlich-politischen Kontinuitäten im Ministerium.
Für die Schüler war es erschreckend zu erfahren, auf welche Weise ehemalige NS-Juristen erheblichen Einfluss auf Gesetzgebung und Rechtspraxis der jungen Bundesrepublik Deutschland und auch auf die Strafverfolgung von NS-Tätern genommen haben. „Die Akte Rosenburg“ räumt mit dem Missverständnis auf, dass es nach dem Zusammenbruch in Staat und Gesellschaft eine „Stunde Null“ gegeben hat. Ein Begriff, der im Unterricht immer kontrovers diskutiert wird. Es waren für die Schüler Geschichtsstunden von einer besonderen Art. Die Veranstaltung fand im Großen Saal des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig statt, wo der der Reichstagsbrandprozess (21.9.-23.12.1933) stattfand. Erst im Jahr 2008 – knapp 75 Jahre nach dem Reichstagsbrand – wurde das Urteil gegen den 1934 hingerichteten Brandstifter Marinus van der Lubbe von der Bundesstaatsanwaltschaft aufgehoben.
Die Schüler nahmen aus der Veranstaltung mit, dass die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist und auch sie in Zukunft Verantwortung übernehmen müssen.

Carola Pracht
(Fachkonferenzleiterin Geschichte)

  

 


 

Interkulturelles Erinnerungsprojekt – Deutsche und kasachische Schüler stolpern über Geschichte

 

So lautete das Projektthema, an dem Schüler der Neuen Nikolaischule und des Gymnasiums Schule Nr. 10 in Öskemen (Ust-Kamenogorsk) gemeinsam mit ihren Lehrern und Projektpartnern seit 2014 arbeiteten.

Ein Höhepunkt der Projektarbeit fand während des Besuchs der kasachischen Gäste an der Neuen Nikolaischule vom 16. bis 27.09.2016 statt. Nach intensiver Vorbereitung verlegten die Schüler beider Schulen am 19.09.2016 um 09:00 Uhr vor dem Haus der Familie Rafe am Brühl 2 gemeinsam mit dem Kölner Bildhauer Gunter Demnig 14 Stolpersteine zum Andenken an die ermordeten Familienmitglieder.

Das gemeinsame Projekt der Neuen Nikolaischule und des Gymnasiums Nr. 10 in Öskemen, das maßgeblich vom Erich-Zeigner-Haus Leipzig sowie weiteren Partnern unterstützt wurde, ist jüngst vom Pädagogischen Austauschdienst in Bonn ausgezeichnet worden.

 

Heiner Wulfert


 
Schulleiter 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 Informationen:


Eindrücke vom Fächer verbindenen Unterricht 2018