Gymnasium Neue Nikolaschule Leipzig

Skilager

Skilager vom 07.01.-12.01.2018

Das Skilager- eine Föhngeschichte

Nun schon seit 13 Jahren findet das Skilager der 9.Klassen unserer Schule im Skigebiet Jochtal/Gitschberg statt.
Start war wie immer sonntags vor dem Aufstehen. Die Busfahrt gestaltete sich wegen geringem Schneefall und guter Autobahnen recht unkompliziert.
Alle Schüler waren an Bord.
Die Klassen von Frau Conrad, Frau Zimmer und Frau Steinbach wurden zusätzlich von den Sportlehrern betreut.
Angekommen in der Pension Fürstenhof in Natz wurden kurz die Zimmer begutachtet. Es ging dann ohne Unterbrechungen direkt zum Skiverleih.
Dieser bewältigte den Riesenansturm in verdächtiger Weltrekordzeit.
Nun konnten die Lehrer eine Metamorphose/Umwandlung ihrer Schützlinge beobachten. Aus normal aussehenden Schülern wurden äußerlich mit Helm, Schuhen und Skiern bepackte Skieleven. Sie trugen schwer an ihrem Gepäck.
Als diese Hürde erfolgreich genommen wurde, gab es Abendessen nach Südtiroler Art mit 1.,2. und 3. Gang.
Anschließend stürzte auf die künftigen Skifahrer ein Hagel von Informationen ein,
die sie erst sortieren mußten.
Herr Scheffler wies die Klassen in das System Ski, Bindungen und Technik ein.
Nach dem Aufstehen, Frühstücken und sich in die Skirüstung hineinzwingen ging es mit dem Linienbus zum Skigebiet nach Vals.
Mit der vollen Ausrüstung gab es eine gemeinsame Erwärmung durch unsere jüngsten Skilehrer Anne, Felix und Marc. Anschließend wurden die Skigruppen eingeteilt nach Profi, Fortgeschritten und Anfänger.
Die Temperaturen und die aufziehenden Wolken verstärkten die Anspannung der Skifahrer, welcher Skilehrer sie betreuen sollte.
Aller Anfang ist schwer, sei es sich von einem Skilehrer Altes neu erklärt zubekommen oder sich als Anfänger mit dem Material, dem Wetter, dem Schnee, den Skistöcken…… herumzuschlagen.
Die ersten Balanceübungen, das erste Hinfallen und Aufstehen kostete nicht nur Nerven sondern auch viel Kondition. Dann mußte das Kanten und Gleiten geübt werden. Alles in allem sehr anstrengende Übungen.
Bis zur Mittagspause war es ein zähes Unterfangen. Schweißgebadet ging es dann in die Pause. Dort wurde Proviant gefasst und etwas geruht.
Am Nachmittag klappten die Skifahrtversuche etwas besser auch weil neu gemischt wurde. Bei einigen platzte der berühmte Gordische Knoten. Die Stimmung stieg und der Linienbus wurde sehnlichst erwartet.
Voller Spannung wurde die erste Tagesauswertung erwartet.
Die FIS-Skileitung prämierte Schüler für besonders spektakuläre Leistungen. Es wurde die A- Karte und der Titel der Pistensau verliehen.
Es boten sich einige Kandidaten an.
Nun zu den Abendsiegern.
Till und Paul teilten sich den Titel der Pistenrambos, da sie die physikalischen Gesetze der Schwerkraft außer Kraft setzen wollten.
Die FIS-Leitung griff durch und setzte am folgenden Tag zusätzliche Übungseinheiten an. Der Erfolg sollte diese Maßnahme rechtfertigen.
Der bestehende Wetterföhn mit seinen hohen Außentemperaturen und den nicht wegziehenden Wolken brachte jeden Tag andere Pistenverhältnisse mit sich. Das spürten auch unsere Skischüler. Einmal fanden sie weichen Schnee vor, einen Tag später überfrorene Pisten, dann Neuschnee mit Nebelbänken.
Am Tag zwei erwischten unsere Gruppen solche Verhältnisse, so dass wir gezwungen waren den Vormittag zu pausieren. Plan B trat in Kraft.
Die theoretische Leistungskontrolle wurde vorverlegt und die FIS-Regeln gepaukt. Ab Mittag starteten wir zum Skifahren. Am Hang erlebten die Profi- und die Fortgeschrittenen-Gruppen eine böse Überraschung. Der Zentrallift im Jochtal hatte einen technischen Defekt, so das sie im Tal festsaßen. Nach der unfreiwilligen Pause trafen sich alle auf dem Anfängerhang und fuhren ihre Programme ab.
Dadurch, dass der Linienbus erst 16.45 Uhr abfuhr, konnte der Skitag gerettet werden. Am Mittwoch war der Tag für einige Gruppen zum Üben und für andere Gruppen die Zeit der Leistungskontrollen.
Mit Bravour lösten sie die Aufgaben. Am Nachmittag wurden viele Skirouten ausprobiert.
In der Pension wieder angekommen, gab es eine kräftige Stärkung und die obligatorische Auswertung mit den bekannten Sondereinlagen. Abends war Start zum Wellness und zum Schwimmen in der Schwimmarena von Brixen. Hier fand ein Match zwischen den Erwachsenen und den Schülern im Schweine-Ball-Werfen statt, dass die Schüler dank ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit für sich entscheiden konnten.
Der Donnerstag als letzter Tag auf den Pisten und Abreisetag hatte es noch einmal in sich. All unsere Skischüler fuhren zum Gipfel, um ein Erinnerungsfoto zu machen und den herrlichen Sonnenblick zu genießen. Dann ging es an die letzte Abfahrt.
Einige Noten mußten noch vergeben werden. Bei den Profis um ihren Skilehrer Falko kam es zu einem spektakulären Wettrennen im Slalom, welches nicht ihr Skilehrer gewann sondern eine Skieleve.
Eine gemeinsame Talabfahrt für viele Skischüler war der Höhepunkt. Vom Anfängerkurs über Fortgeschritten bis Profi fuhren sie gemeinsam zum Tal.
In der letzten Auswertung zum Skilager prämierte die FIS-Leitung die sich in ihren Gruppen am besten entwickelten Skischüler mit Medaillen, die vom Förderverein gestiftet wurden.
Die FIS-Mitglieder hoffen, das es allen gefallen hat.
Bis auf ein Neues.

FIS Präsident (Herr Lenser)